Der Börsengang von Porsche steht noch aus

Der Börsengang von Porsche steht noch aus

Porsche Börsengang steht nicht bevor

Es sieht so aus, als ob der VW-Konzern eine monumentale Aufgabe vor sich hat und Porsche könnte helfen, schneller dorthin zu gelangen

Es wird spekuliert, dass die Volkswagen-Tochter an die Börse gehen könnte. In den letzten Tagen sind die Gespräche über einen Börsengang der Volkswagen-Tochter Porsche AG erneut eskaliert und haben den Kurs der VW-Aktie in die Höhe getrieben. Volkswagen hat Medienberichten zufolge die Investmentfirmen Goldman Sachs und Freshfields gebeten, den Börsengang von Porsche vorzubereiten. Das IPO-Projekt könnte jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da die Automobilhersteller weltweit immer noch mit der Halbleiterknappheit konfrontiert sind.

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Im Februar gab es Spekulationen, dass der deutsche Sportwagenhersteller Porsche durch einen Börsengang in eine eigenständige Einheit umgewandelt werden könnte.

Nach a Bloomberg-Bericht, Der deutsche Sportwagenhersteller wird derzeit mit 99 Milliarden Euro bewertet, was nahe an seinem Mutterkonzern mit 122 Milliarden Euro liegt. Sollte es jedoch zu einem Börsengang von Porsche kommen, sollte die Bewertung nach Ansicht von Branchenexperten die der Muttergesellschaft, des VW-Konzerns, übertreffen.

„Wir denken, dass wir jetzt im Premiumbereich gut organisiert sind, es funktioniert jetzt ziemlich gut für uns. Wir verkaufen derzeit keine der anderen Vermögenswerte “, sagte CEO Herbert Diess am vergangenen Donnerstag gegenüber Reportern, nachdem Volkswagen die Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlicht hatte.

Eine nachhaltige Strategie für den VW-Konzern

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Bei den jüngsten Entwicklungen stellte sich zudem heraus, dass der VW-Konzern Goldman Sacs sowie Freshfields mit der Vorbereitung eines Börsengangs beauftragt hat.

Porsche ist das Sportwagengeschäft des VW-Konzerns, nach Audi der zweitgrößte Gewinnbringer des Wolfsburger Konzerns. Porsche ist auch die bekannteste Sportwagenmarke der Welt, die eine zusätzliche Prämie an die Börse bringen kann. Die Wahrheit ist jedoch, dass sich seit der Piëch-Zeit im VW-Konzern viel getan hat. Die anfänglichen Ideen, die Nutzfahrzeuge und Premiummarken wie Bugatti und sogar Bentley unter einem Dach umfassten, werden in Zukunft nicht tragfähig sein.

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VW-Konzernchef Herbert Diess sagte Reportern jedoch, dass ein Porsche-Börsengang in absehbarer Zeit nicht stattfinden werde.

Experten aus der Automobilindustrie, wie z Ferdinand Dudenhoffer, glauben, dass ein Porsche IPO eine reale Möglichkeit ist. Verlockend sind vor allem die hohen Bewertungen von Unternehmen wie Tesla, aber auch chinesischen Start-ups wie Nio und Xpeng. Als unabhängiges börsennotiertes Unternehmen hätte Porsche mehr Bewegungsfreiheit und das Potenzial zur Wertschöpfung.

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In der Autoindustrie hat sich seit der Piëch-Zeit viel getan und die Strategie, Premiummarken wie Bentley, Bugatti und sogar Porsche zu haben, könnte in Zukunft nicht nachhaltig sein.

Außerdem braucht VW Gelder für zukünftige Investitionen in Elektromobilität und fahrerlose Technik. Mehrere zukünftige Modelle der deutschen Marke sollen elektrisch werden. Um zurück zu Porsche selbst zu kommen, ein neuer vollelektrischer Macan steht vor der Tür, ebenso wie Modelle wie der Cayman 718, was auch an den dämlichen Verbrennungsmotoren liegt.

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Wie geht es weiter mit Porsche?

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Der Cayenne und der Panamera wurden mit der Option eines Hybridantriebsstrangs angeboten, aber erwarten Sie, dass auch diese Modelle bald elektrisch werden. Der ikonische 911 könnte der letzte der Gruppe sein, der elektrisch fährt. Bis Mitte dieses Jahrzehnts will der VW-Konzern Tesla als weltgrößten Hersteller von Elektrofahrzeugen überholen.

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Und die jüngste Fusion von Rimac Bugatti könnte auch dazu beitragen, den Prozess und die Umstellung auf Elektro zu beschleunigen.

Aber um dir eine Perspektive zu geben, dieser Beitrag von Beobachter fasst die aktuelle Situation am besten zusammen. Der deutsche Autobauer hat 16-mal so viele Autos verkauft wie Tesla, hat aber nur ein Zehntel der Bewertung des kalifornischen Elektrofahrzeugherstellers, der kürzlich dem 1.000-Milliarden-Dollar-Club beigetreten ist. VW hat sicherlich eine monumentale Aufgabe vor sich und Porsche könnte dabei mithelfen. Die jüngste Fusion mit Bugatti Rimac wird den Prozess nur beschleunigen.

Quelle: Bloomberg

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