Von der Leyen zur EVP-Spitzenkandidatin für Europawahl gewählt

Ursula von der Leyen als EVP-Spitzenkandidatin für die Europawahl gewählt

Bukarest – Die Europäische Volkspartei (EVP) hat Ursula von der Leyen als ihre Spitzenkandidatin für die anstehende Europawahl gewählt. Bei einem Delegiertentreffen in Bukarest warnte von der Leyen vor Versuchen, die Zukunft Europas zu beeinflussen. Sie hofft auf ein zweites Mandat als Präsidentin der EU-Kommission.

Von den 499 Delegierten stimmten 400 für von der Leyen, während 89 dagegen waren und 10 Stimmen ungültig waren. Obwohl Prognosen die EVP als stärkste Kraft sehen, ist eine automatische Wiederwahl für von der Leyen nicht garantiert.

In ihrer Rede betonte von der Leyen wichtige Herausforderungen wie Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen sowie den Aufstieg Chinas. Sie versprach wirtschaftlichen Fortschritt, Einwanderungskontrolle und Unterstützung für Landwirte.

Allerdings weicht das EVP-Manifest in einigen Punkten von von der Leyens Positionen ab, insbesondere beim „Green Deal“ und in der Migrationspolitik. Kritiker äußerten Bedenken über mögliche Zusammenarbeit mit rechtsgerichteten Kräften.

Die Europawahl soll vom 6. bis 9. Juni stattfinden. Nach der Wahl müssen sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf die Besetzung der Kommissionsspitze einigen, bevor das Parlament abstimmt. CDU-Chef Friedrich Merz und EVP-Chef Manfred Weber unterstützen von der Leyens Kandidatur.

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