Vitamin D: Überdosierung könnte langfristig die Gesundheit beeinträchtige

Fachleute warnen vor Vitamin-D-Überdosierung

Experten auf dem Gebiet der Gesundheit warnen vor den Risiken einer Überdosierung von Vitamin D und betonen, dass Vitaminpräparate nur dann eingenommen werden sollten, wenn ein Mangel diagnostiziert wurde oder ein erhöhter Bedarf besteht. Trotz dieser Warnung sind Vitamin-D-Präparate immer noch sehr beliebt, obwohl bereits 2018 Testinstitute wie Öko-Test und Stiftung Warentest hohe Dosen von Vitamin D in vielen Nahrungsergänzungsmitteln festgestellt haben.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor den langfristigen Auswirkungen einer hochdosierten Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Eine Überdosierung kann zu verschiedenen gesundheitlichen Risiken führen, darunter Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen und Gewichtsverlust.

Besonders ältere Frauen, bei denen das Risiko eines Vitamin-D-Mangels höher ist, sollten vorsichtig sein, da eine hohe Vitamin-D-Dosis ihre Knochendichte verringern und das Risiko von Stürzen erhöhen kann.

Die empfohlene sichere tägliche Dosis von Vitamin D beträgt 20 Mikrogramm (800 IE). Höhere Dosierungen sollten vermieden oder nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Es wird empfohlen, regelmäßig und in Maßen dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein, um einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu erhalten. Bei Zweifeln oder Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sollte ein Arzt konsultiert werden.

Besonders bei Babys und Kleinkindern bis zum ersten Geburtstag sollte täglich eine Dosis von zehn Mikrogramm Vitamin D verabreicht werden. Pflegeheimbewohner können eine tägliche Dosis von 20 Mikrogramm in Betracht ziehen.

Bei Symptomen einer Vitamin-D-Überdosierung ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen und bei der Einnahme von Vitamin-D-Präparaten die maximale Tagesdosis von 20 Mikrogramm zu beachten.

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