Vierschanzentournee: Andreas Wellinger mit glänzendem blauen Auge beim Bergiselspringen – die Lehren aus Innsbruck.

Andreas Wellinger verliert die Führung in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee in Innsbruck. Der deutsche Skispringer hatte einen schwachen Qualifikationsdurchgang, konnte sich jedoch im Wettkampf steigern und den Rückstand auf den Zweitplatzierten Ryoyu Kobayashi begrenzen. Trotzdem ist Wellinger nicht entmutigt und verspricht, in Bischofshofen anzugreifen. Die Ergebniskurve zeigt nach oben und seine Leistung bleibt stabil. Mit Optimismus blickt er auf die letzte Tourneestation in Bischofshofen, obwohl der Bergisel in der Vergangenheit ein schwieriger Ort für deutsche Springer war. Doch Wellinger zeigt sich souverän und sichert sich den 5. Platz. Der Bergisel-Knoten ist geplatzt und er ist voll im Rennen um den Tourneesieg. Das Wetter in Innsbruck war wie erwartet herausfordernd, aber die Jury hat den Wettkampf gut organisiert. Wellinger hält weiterhin Chancen auf den Tourneesieg. Bei den anderen deutschen Springern, wie Karl Geiger, lief es hingegen weniger gut. Sie konnten sich nicht verbessern. Den österreichischen Fluch auf dem Bergisel bricht Jan Hörl, der das Springen gewinnt. Er sorgt für eine rot-weiß-rote Party und katapultiert sich in der Tourneewertung auf den dritten Platz. Hörl ist zuversichtlich für die letzte Tourneestation in Bischofshofen. Österreich könnte zum ersten Mal seit 2014/15 wieder einen Gesamtsieger feiern.

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