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US-Wahlen: Das FBI untersucht die Einmischung Russlands in den Laptop-Skandal – Außenpolitik

US-Wahlen: Das FBI untersucht die Einmischung Russlands in den Laptop-Skandal - Außenpolitik

Zweieinhalb Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen wird es wieder richtig dreckig!

Jetzt ist das FBI in den Skandal um die angebliche Korruption des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden verwickelt.

Dies ist, was es ist: Die amerikanische Boulevardzeitung “New York Post” berichtete am Mittwoch, dass sie Zugriff auf Daten von einem alten Laptop hatte, der von Bidens Sohn Hunter (50) verwendet wurde.

In früheren Artikeln hat die Zeitung versucht, Joe Biden an die früheren Geschäfte seines Sohnes Hunter Biden in der Ukraine und in China zu binden. In der Zeitung wurden E-Mails verschickt, in denen behauptet wurde, Hunter Biden habe damals versucht, das Büro seines Vaters als Vizepräsident auszunutzen.

Die Zeitung bewertete die E-Mails auch als Beweis dafür, dass Joe Biden entgegen seiner Aussage Kenntnis von den umstrittenen Auslandsangelegenheiten seines Sohnes hatte. Joe Biden bestreitet, daran schuld zu sein.

Aber: Die Echtheit der E-Mails wurde nicht bestätigt.

Wie die E-Mails an die Öffentlichkeit kamen, ist ebenfalls fraglich. Sie wurden Berichten zufolge auf einem Laptop in einer Reparaturwerkstatt gefunden.

Die “New York Post” erhielt am vergangenen Wochenende eine Kopie der Festplatte von Rudy Giuliani (76), langjähriger persönlicher Anwalt und enger Vertrauter von Trump, der den “Dreck” von recherchiert hatte Bidens in der Ukraine seit Monaten.

Die Kopie wurde vom Besitzer der Reparaturwerkstatt angefertigt, bevor der Laptop im Dezember 2019 vom FBI beschlagnahmt wurde, berichtete die Zeitung.


US-Präsident Donald Trump (74) und Rudy Giuliani (76)Foto: DON EMMERT / AFP

Das FBI warnte Trump vor russischer Desinformation

Die Washington Post berichtete am Donnerstag, dass Geheimdienste das Weiße Haus im vergangenen Jahr gewarnt hätten, dass Giuliani das Ziel des Einflusses der russischen Wahlen sein könnte.

Unter Berufung auf vier ehemalige Beamte sagte die Zeitung, die Bewertung beruhe auf Informationen, einschließlich abgefangener Mitteilungen, aus denen hervorgeht, dass Giuliani Kontakte zu Personen hatte, die mit russischen Geheimdiensten in Verbindung stehen.

Die Zeitung berichtete auch, dass der nationale Sicherheitsberater Robert O’Brien Trump warnte, dass Giulianis Informationen von Russland manipuliert worden seien – Trump ignorierte diese Warnung.

Eines ist sicher: Hunter Biden arbeitete für einen umstrittenen ukrainischen Oligarchen – während sein Vater US-Vizepräsident war, der für die Ukraine verantwortlich war.

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Heinrich Schuster

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