Retourkosten für Online-Händler betragen im Durchschnitt bis zu zehn Euro pro Artikel

– Die meisten Onlinehändler geben an, dass die Kosten für die Überprüfung und Kontrolle der zurückgeschickten Artikel den größten Kostenfaktor darstellen. Laut einer aktuellen Umfrage sind dies die Hauptkosten, die bei der Bearbeitung von Retouren entstehen.

– Das Rücksendevolumen variiert je nach Branche stark. Besonders bei Modeprodukten liegt die durchschnittliche Retourenquote zwischen 26 und 50 Prozent. Dies bedeutet, dass mehr als ein Viertel bis hin zur Hälfte der bestellten Kleidung und Accessoires von den Kunden zurückgeschickt werden.

– Ein Grund für die hohe Retourenquote im Modebereich ist, dass Onlinekäufer oft mehrere Varianten bestellen, um die beste Passform und Farbe zu finden. Dies ist ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells vieler Onlinehändler, da sie ihren Kunden eine große Auswahl bieten möchten.

– Interessanterweise wird ein erheblicher Teil der zurückgeschickten Modeartikel wieder zum Verkauf angeboten. Viele Onlinehändler nutzen verschiedene Strategien, um die zurückgeschickte Ware erneut auf den Markt zu bringen. Oftmals werden die Artikel über spezielle Rabattaktionen oder als B-Ware angeboten, sodass sie zu reduzierten Preisen erneut verkauft werden können.

Die Informationen stammen aus einer aktuellen Umfrage und geben Einblicke in die Kosten und Herausforderungen, die mit der Bearbeitung von Retouren im Onlinehandel verbunden sind. Die hohe Retourenquote im Modebereich zeigt, dass Kunden oft verschiedene Größen und Varianten bestellen, um die Passform zu finden, was jedoch auch zu höheren Kosten für die Händler führt. Dennoch nutzen viele Händler die Möglichkeit, die zurückgeschickte Ware wieder zu verkaufen und somit ihre Verluste zu minimieren.

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