» Ortsteil Kaulsdorf

Kaulsdorf ist ein Ortsteil in dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und besitzt eine Gesamtfläche von etwa 8,9 Quadratkilometer. Kaulsdorf liegt im Osten Berlins, und grenzt nördlich an Hellersdorf, östlich an Mahlsdorf, westlich an Biesdorf und südlich an Köpenick.

Kaulsdorf hat circa 20.000 Einwohner die ein Durchschnittsalter von etwa 40 Jahren haben. Die verwendeten Postleitzahlen sind 12621 und 12619. Der Ortsteil ist im Allgemeinen ein sehr ruhiges Gebiet in Marzahn-Hellersdorf. Hier gibt es viele Ein- und Zweifamilienhäuser, kleinere Geschäfte und Kleingartenanlagen.

Dieser Artikel enthält zahlreiche Informationen zum Ortsteil Kaulsdorf. Für Bilder besuchen sie die Seite “Bilder aus Kaulsdorf”.

» So sieht es im Ortsteil Kaulsdorf aus

» Wohngebiete:

In dem Ortsteil Kaulsdorf finden sich vorwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Dichte auf den Straßen ist relativ gering wodurch der Verkehrslärm nicht so intensiv ist wie in anderen Stadtteilen Berlins. Es gibt viele Grünflächen und Spielplätze die diese Gegend besonders für Familien interessant macht. Im gesamten Ortsteil, auch in den Wohngebieten, ist die Nähe zur Natur zu spüren.

» Anbindung:

Die Anbindung an andere Stadtteile Berlins ist ein entschiedener Faktor für Anwohner und Unternehmen im Ortsteil. Trotz der sehr am Rand von Berlin befindlichen Lage gibt es viele Möglichkeiten andere Stadtteile oder das Umland zu erreichen. Die gut ausgebaute Infrastruktur im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht es ganz Berlin und Umland problemlos zu besuchen.

U-Bahn - KaulsdorfDie U-Bahn Linie U5 kann über die Station “U- und S-Bahnhof Wuhletal” erreicht werden. Die Linie führt von Nachbarortsteil Hellersdorf aus direkt zum Alexanderplatz, im Stadtteil „Mitte“. Die Fahrzeit von Wuhletal nach Mitte beträgt etwa 20 Minuten.

S-Bahn - KaulsdorfDie S-Bahn Linie S5 verläuft direkt durch den Ortsteil Kaulsdorf. Diese Linie kann entweder über den U- und S-Bahnhof Wuhletal oder über den S-Bahnhof Kaulsdorf erreicht werden. Der Startbahnhof befindet sich in Strausberg Nord (Brandenburg) und führt bis zum westlichsten Punkt Berlins, nach Spandau.

Bus - KaulsdorfDie Bus-Linien 108, 164, 269, 195, 197, 269, 291, 398, 399, N69, N90, N91, N95, X69 führen durch den Ortsteil Kaulsdorf und verbinden alle wichtigen Knotenpunkte miteinander. In der Regel fahren alle Bus-Linien in einem 10 bis 20 Minuten Takt. Lediglich die Nachtbusse beschränken sich auf einen 30 Minuten Takt.

» Natur

Kaulsdorf - Kaulsdorfer Seen

Der Ortsteil Kaulsdorf ist sehr natürlich gehalten. Es gibt viele Grünanlagen, die Kaulsdorfer Seen und viele Ein- und Mehrfamilienhäuser mit großen Gärten. Die 3 Seen, auch unter den Namen Habermannsee, Butzer See und Elsensee bekannt, liegen in einem Natur- und Wasserschutzgebiet an der Grenze zu Mahlsdorf. Um die Wasserqualität weiter zu steigern und die hier lebenden Tiere nicht zu stören ist das Baden an diesen Seen nicht gestattet. In dem Naturschutzgebiet nisten und leben viele verschiedene Vogelarten, Schwäne und in den Seen herrscht auch eine große Artenvielfalt.

Berliner Balkon in Kaulsdorf und Mahlsdorf

In der Nähe der Kaulsdorfer Seen befindet sich der sogenannte Berliner Balkon. Das große freiliegende und mit kleinen Pflanzen bewachsene Feld ist etwa 1 Kilometer lang und zwischen 250 Meter und 400 Meter breit. Der größere Teil des Berliner Balkons befindet sich jedoch im Ortsteil Mahlsdorf. Für Fußgänger wurde im Jahr 2004 ein von der EU geförderter Wanderweg über den Berliner Balkon errichtet. Nördlich führt die Bundesstraße 1/5 und südlich die Elsenstraße an dem Berliner Balkon vorbei. Der Zugang zu dem gesamten Gelände ist natürlich kostenfrei.

Am westlichen Grenzgebiet vom Ortsteil Kaulsdorf befindet sich die Wuhle. Dieses Gebiet wurde im Jahr 2008 renaturiert und vollständig der Natur übergeben. Der Wuhletal-Wanderweg ist 15,6 Kilometer lang und eignet sich perfekt zum Fahrradfahren, Joggen oder einfach zum Entspannen.

» Einkaufen in Kaulsdorf

Kaulsdorf - Biesdorf CenterIn Kaulsdorf gibt es keine größeren Einkaufszentren oder Markthallen. Diese Tatsache ist jedoch nicht sonderlich dramatisch da es mehrere Lebensmitteldiscounter und Einkaufsläden im Ortsteil gibt. Sollte es dennoch an etwas fehlen befindet sich in Ortsteil Hellersdorf oder Biesdorf mehrere Einkaufszentren. Nur 7 Minuten mit dem Auto entfernt liegt das Spree-Center welches über 40 Läden aus den Bereichen Mode / Schmuck, Drogerieartikel, Dienstleistungen, Bistros und Backwaren beherbergt. Sollte das nicht reichen kann man das Biesdorf-Center in nur 5 Minuten mit dem Auto erreichen. In direkter Nachtbarschaft zum Biesdorf-Center befindet sich das „agapia Gesundheitszentrum Polimedica“ mit vielen Ärzten, Apotheken und dem „Bürgeramt Marzahn-Hellersdorf“.

» Wohnen in Kaulsdorf

Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt ist Kaulsdorf zusammen mit Mahlsdorf und Biesdorf einer der größten zusammenhängenden Gebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Die Plattenbauweise ist im Vergleich zu Marzahn und Hellersdorf hier nicht so ausgeprägt und die meisten Gebäude besitzen nicht mehr als 3 Stockwerke. Die Natur ist ein elementarer Bestandteil von Biesdorf, da die meisten Grundstücke auch einen Garten besitzen. Zusätzlich gibt es viele Grünflächen, Seen, einen Fluss und mehrere kleine Wälder.

In der Nähe der Kaulsdorfer Seen befindet sich ein Sportverein namens “SG Stern Kaulsdorf e.V.” und eine Kleingartenanlage namens “KGA Kaulsdorfer Busch”. Eine zweite Kleingartenanlage mit dem Namen “Bezirksverband der Gartenfreunde Berlin-Hellersdorf e.V.” liegt weiter nördlich in der Nähe von dem Ortsteil Hellersdorf.

» Schulen in Kaulsdorf

Obwohl der Ortsteil zu den dünner bewohnten Gebieten gehört, existieren auch hier einige öffentliche und private Schulen.

» Die Ulmen-Grundschule Kaulsdorf

Ulmen Grundschule in KaulsdorfEiner dieser Schulen ist die Ulmen-Grundschule in der gleichnamigen Ulmenstraße 79-85. Eröffnet wurde die Einrichtung erstmals im Jahr 1927 als „Volksschule Berlin-Lichtenberg”. In der Nachkriegszeit wurde das Gebäude für etwa 2 Jahre in ein Krankenhaus umfunktioniert und die Schüler konnten demnach an diesem Ort nicht weiter unterrichtet werden. Zwischen 1960 und 1991 war es möglich die Schule von der 1. bis zur 10. Klasse zu besuchen. Nach etwa 31 Jahren wurde aus der Schule jedoch wieder eine Grundschule die seit 1994 auch den derzeit noch verwendeten Namen Ulmen-Grundschule trägt.

Heute bietet die Grundschule ihren Schülern von der ersten bis zur sechsten Klasse eine gute Vorbereitung auf das spätere Leben. Im Ganztagsbetrieb haben Eltern sogar die Möglichkeit ihre Kinder bereits um 6:00 Uhr morgens bei der Schule vorbeizubringen. Bis 16:00 Uhr können die Kinder im Hort bleiben und müssen denn entweder abgeholt werden oder machen sich alleine auf dem Weg nach Hause. Weitere und aktuellere Informationen finden sich auf der offiziellen Webseite der Ulmen-Grundschule

» Franz-Carl-Achard-Grundschule

Franz-Carl-Achard-Grundschule - KaulsdorfDas Schulgebäude oder auch die Schule an sich besteht bereits seit über 100 Jahren. Bereits 1911 wurde das erste Gebäude eingeweiht. Zwei Jahre später im Jahre 1913 folgte das Mittelteil des Gebäudes und die Turnhalle. Im Zweiten Weltkrieg hatte das Bauwerk einigen Schaden genommen und musste teilweise repariert werden. Schon kurz nach Kriegsende konnte die Schule im Jahre 1945 wieder eröffnet werden. Von 1946 an spaltete sich die Schule für 5 Jahre in die 21. und 32 Volksschule auf. Im Jahre 1978 bekam die Grundschule den namen „Ludwig Turek“ den die Bildungsstätte auch bis zur erneuten Umbenennung im Jahre 1994 behielt. Von diesem Zeitpunkt an war die Schule bis zum heute unter den Namen „Franz-Carl-Achard Grundschule“ bekannt.

Heute bietet die Grundschule ihren Schülern von der ersten bis zur sechsten Klasse eine gute Vorbereitung auf das spätere Leben. Süd-westlich des Schulgebäudes befindet sich ein großer Sportplatz auf dem sich die Kinder sportlich betätigen können. Allgemein legt die Schule laut eigener Aussage einen großen Fokus auf die Fitness, Teamfähigkeit und ein faires Verhalten. Es finden regelmäßig Projekttage, Klassenfahrten, Wandertage und Schulfeste statt um den Alltag der Schüler möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Weitere und aktuellere Informationen finden sich auf der offiziellen Webseite der Franz-Carl-Achard-Grundschule.

» BEST-Sabel-Grundschule Kaulsdorf

BEST-Sabel Grundschule KaulsdorfDie BEST-Sabel-Grundschule ist eine private Schule an der Wernerstraße 48. Die Schule wirbt vor allem mit kleinen Klassengrößen von etwa 22 Schülern, Englischunterricht ab der ersten Klasse, kein Unterrichtsausfall und fokussiert sich dabei unter anderem auf die Bereiche Werken, Naturwissenschaften und Informatikunterricht. Weitere und aktuellere Informationen zu den Themen Schulgeld, Anfahrt oder mögliche Rabatte finden sich auf der offiziellen Webseite der BEST-Sabel-Grundschule Kaulsdorf.

» Vivantes Klinikum Kaulsdorf

Vivantes KlinikumDas Vivantes Klinikum wurde ursprünglich im Jahre 1940 als Lazarett errichtet. Ab dem Jahre 1945 wurde die Einrichtung an den Bezirk Lichtenberg übergeben. Ab diesen Zeitpunkt zählte das einst notdürftig in der Kriegszeit erbaute Lazarett als städtisches Krankenhaus. Die Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg hatten nun keine Verwendung mehr und wurden entweder verschlossen gehalten oder als Lagerraum genutzt. Neben der klassischen Heilkunde fokussierte man sich hier unter anderem auch auf die Geburten Abtreibung. In den folgenden Jahren wurde das Krankenhaus etappenweise erweitert und konnte somit bereits im Jahr 1960 über 550 Patienten stationär behandeln.

Nächste Erweiterungen folgten im Jahre 1982, als die Rettungsstelle fertiggestellt wurde und im Jahr 1990, als der Bau des neuen siebengeschossiges Bettenhauses abgeschlossen wurde. Nach der Wende im Jahr 1992 fanden mehrere Sanierungsmaßnahmen und technische Erneuerungen statt um das Ärztehaus auf das Niveau der Bundesrepublik Deutschland zu bringen. Ab dem 1. Januar 1997 legte man die Kaulsdorfer Klinik und das Biesdorfer Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus zusammen und führe den Gebäudekomplex unter dem Namen „Krankenhaus Hellersdorf” weiter. Nachdem im Jahre 2001 der Krankenhauskomplex der Vivantes Gruppe übergeben wurde, mussten einige Anpassungsmaßnahmen durchgeführt werden. Bis heute wurden einige Gebäude abgerissen, neue Gebäude errichtet und viele Umgestaltungen durchgeführt.

» Die Kaulsdorfer Geschichte

Heute hat Kaulsdorf etwa 20.000 Einwohner und gehört der Großstadt Berlin an. Das war jedoch nicht immer so. Vor dem Jahre 1200 war Kaulsdorf noch eine kleine slawischen Siedlung. In diesem Zeitraum wurde das kleine Dorf in folge der „deutschen Ostsiedlung” umstrukturiert. Diese Kenntnisse wurden vor allem durch archäologische Funde errungen. Wie bereits früher im Artikel erwähnt wurde bereits im Jahre 1250 die heute noch bestehende Dorfkirche Kaulsdorf erbaut.

Im Jahre 1638 waren in Folge des Dreißigjährigen Krieges fast alle Höfe und Häuser im Dorf verlassen. Das gesamte Gebiet war stark verwüstet und es brauchte einige Jahre um alles wieder zu reparieren und neu aufzubauen. Etwa 15 Jahre später waren die Höfe uns Häuser wieder besetzt und das Dorfleben erholte sich von der Verwüstung.

Ab dem Jahr 1905 erhielt Kaulsdorf einen Wasser- und Gasanschluss. Dies war einer der wichtigsten Schritte in Richtung einer besseren Lebensqualität. Einige Jahre später im Jahr 1916 wurde das Wasserwerk im Kaulsdorfer Bush fertiggestellt und in Betrieb genommen. Dieses sollte die Wasserversorgung in der näheren Umgebung sicherstellen. Im Jahre 1920 erhielt Kaulsdorf zu dem Wasser- und Gasanschluss auch ein Stromanschluss.

Parallel zur Installation des Stromanschlusses wurde im Jahr 1920 Kaulsdorf in den Berliner Bezirk Lichtenberg eingegliedert. Im Jahr 1979 gliederte sich Kaulsdorf in Berlin Marzahn und im Jahre 1986 in den Ortsteil Berlin Hellersdorf ein. Seit der Zusammenlegung von den Bezirken Marzahn und Hellersdorf ist Kaulsdorf neben Mahlsdorf, Biesdorf, Hellersdorf und Marzahn einer von fünf Ortsteilen.

Mehr Informationen auf Berlin.de
Mehr Informationen auf Wikipedia.org

» Sehenswertes in Kaulsdorf

Auch wenn Kaulsdorf vorwiegend aus Ein- und Mehrfamilienhäuser besteht, gibt es hier durchaus auch sehenswerte Einrichtungen bei denen sich ein Besuch auf jeden Fall lohnen kann.

» Kirchen

Dorfkirche Kaulsorf - Jesuskirche

Die Dorfkirche Kaulsdorf, seit 1912 mit dem Zusatz Jesuskirche, wurde auf einen kleinen Hügel errichtet. Seit dem bestehen hat das Gebäude mehrere Umbauten, Erweiterungen und Renovierungen hinter sich. Die Jesuskirche besitzt eine Breite von 11 Meter und eine Länge von 25 Meter. Im Kirchturm gibt es 3 Glocken und im Saal eine Orgel mit 1232 Pfeifen und 24 Registern. Die wunderschöne Gestaltung des Gebäudes macht bereits von weitem einen überwältigenden Eindruck. Für weitere Informationen besuchen sie die Webseite der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Kaulsdorf.

St.-Martins-Kirche

Die im Jahr 1929 gebaute und im Jahr 1930 eingeweihte St.-Martins-Kirche gehört der katholischen Kirchengemeinde Kaulsdorf an. Das Gebäude ist etwa 20 Meter lang und befindet sich in der Giesestraße 47. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche stark beschädigt. Die Reparaturarbeiten wurden 1986 mit der Fertigstellung des neuen Pfarrsaals beendet. In der Nachkriegszeit diente das Gebäude bis etwa 1990 als Altenheim. Heute stehen die St.-Martins-Kirche und das Gemeindehaus unter Denkmalschutz. Für weitere Informationen rund um das Gebäude besuchen sie die offizielle Webseite der St.-Martins-Kirche.

» Sowjetisches Ehrenmal Berlin Kaulsdorf

Sowjetisches Ehrenmal Berlin KaulsdorfDas sowjetisches Ehrenmal an der Kreuzung zwischen Brodauer Straße und Waplitzer Straße wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 zu Ehren der gefallenen sowjetischen Soldaten errichtet. Das Monument befindet sich in einem kleinen erhöhten Park in zentral Kaulsdorf. Auf dem Ehrenmal befindet sich eine russische Inschrift und einige sowjetischen Symbole. Auf einer Infotafel, im Eingangsbereich des kleinen Parks, findet sich eine Übersetzung der der russischen Inschrift und einige weitere Informationen zum Ehrenmal

» Stolpersteine in Kaulsdorf

Bei dem Wort „Stolperstein“ denken wahrscheinlich die wenigsten an ein Denkmal an die Zeit des Nationalsozialismus. Ins Leben gerufen hat das Projekt ein Berliner Künstler namens Gunter Demnig der mit diesen kleinen quadratischen Steinen an Menschen erinnern will, die den Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Nachdem Motto „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ verlegt der Künstler bereits seit 1992 in ganz Europa die Stolpersteine und seit 2010 besitzt auch Kaulsdorf seinen ersten Stolperstein.

Jona Fischl
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Jona Fischl

Ilse Fischl
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Ilse Fischl

Emil Fischl
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Emil Fischl

Else Fischl
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Else Fischl

Amalie Fischl
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Amalie Fischl

Die Stolpersteine von Amalie, Emil und Jona Fischl liegt in der Hertwigswalder Steig 8 und wurden am 25. Oktober 2010 verlegt. Später am 4. August 2011 folgten die Stolpersteine von Else und Ilse Fischl auf dem Mädewalder Weg 37.

Beziehungen der eizenen Personen zueinander

Jona Fischl » Tochter von Emil und Amalie Fischl
Ilse Fischl » Tochter von Else Fischl
Emil Fischl » Sohn von Else Fischl

Das jüngste Opfer der Fischl’s war der kleine Jona Fischl. Gerade einmal am 28. April 1941 geboren und wurde mit nicht einmal 2 Jahren am 4. März 1943 in das Vernichtungslager Ausschwitz gebracht und vermutlich hingerichtet. Die Eltern Emil und Amalie Fischl erlitten das gleiche schreckliche Schicksal.

Hedwig Mentzen
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Hedwig Mentzen

Eva Wolff
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Eva Wolff

Emilie Roth
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Emilie Roth

Emil Roth
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Emil Roth

Elise Block
Stolpersteine in Berlin-Kaulsdorf - Elise Block

Die Stolpersteine von Emil Roth, Emilie Roth und Hedwig Mentzen liegen in der Hannsdorfer Straße 8 und wurden zeitversetzt hier Untergebracht. Als erstes wurden die Stolpersteine von Emil und Emilie Roth am 6. August 2014 installiert und etwa zwei Jahre später, am 12. Mai 2016, folgte der Stolperstein von Hedwig Mentzen. Die Familie Roth lebte hier in einem Einfamilienhaus das sie im Jahre 1929 selbst aufbauten.

Der Stolperstein von Elise Block liegt alleine in der Leopoldstraße 32 und wurde hier am 30. November 2013 installiert. Soweit bekannt ist wurde Frau Block am 14. September 1942 in ein Ghetto gebracht, verstarb dort jedoch aufgrund einer Blinddarmentzündung.

Der letzte der 10 Stolpersteine gehört Eva Wolff und wurde am 29. November 2012 in der Nentwigstraße 10 installiert. Die Frau Wolff wurde am 2. Juni 1942 per Zugtransport in den Osten geschaffen und dort wahrscheinlich im Vernichtungslager Majdanek hingerechtet.