Israel: Freilassung von Hamas-Geiseln verzögert sich bis mindestens Freitag – INFO MARZAHN HELLERSDORF

Die Umsetzung eines Deals zwischen Israel und der Hamas verzögert sich um mindestens 24 Stunden. Die Freilassung von Geiseln aus der Gewalt der Hamas im Austausch für palästinensische Gefangene in israelischer Haft soll erst am Freitag stattfinden. Israel wird daher die Militäroperation fortsetzen müssen.

Ursprünglich sollte der Austausch ab dem heutigen Donnerstag stattfinden. Die genaue Ursache für die Verzögerung wurde nicht bekannt gegeben. Die Zeitung „Haaretz“ berichtete jedoch, dass auch die geplante viertägige Feuerpause nicht in Kraft treten wird und Israel weiterhin im Gazastreifen operieren wird.

Laut „Times of Israel“ verzögerte sich die Einigung um 24 Stunden, da beide Seiten das Abkommen noch unterzeichnen müssen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hamas schrittweise mindestens 50 Geiseln freilässt und Israel 150 palästinensische Gefangene entlässt. Zuerst sollen Frauen und Minderjährige freigelassen werden.

Die Feuerpause wäre sehr wichtig, um humanitäre Konvois und Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu ermöglichen, darunter auch Treibstoff für lebensnotwendige Zwecke. Jedoch wird sich diese Hilfe nun weiterhin verzögern, da die Feuerpause nicht wie geplant in Kraft tritt.

Die Bewohner des Gazastreifens hoffen weiterhin auf eine schnelle Beendigung der anhaltenden militärischen Aktivitäten und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Es bleibt abzuwarten, ob der Austausch der Geiseln und Gefangenen am Freitag tatsächlich stattfinden wird und ob dies zu einer Entspannung der Lage führen kann. Wir werden Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

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