Infos Marzahn Hellersdorf: Im Gazastreifen gibt es ausreichend Nahrungsmittel – n-tv NACHRICHTEN

Hilfsorganisationen beklagen katastrophale Situation im Gazastreifen

Im Gazastreifen herrscht eine katastrophale humanitäre Situation. Dies beklagen verschiedene Hilfsorganisationen. Insbesondere die Zivilbevölkerung leide unter den Umständen. Ein Vertreter der Vereinten Nationen hat den Gazastreifen sogar als „Ort des Todes“ bezeichnet.

Israel dagegen behauptet, dass sich die Lage im Gazastreifen stabilisiert habe. Die Armee betont, dass es ausreichend Nahrungsmittel gibt und beruft sich dabei auf Gespräche mit humanitären Organisationen.

Gleichzeitig appelliert Israel an die UN und andere Hilfsorganisationen, ihre Kapazitäten zur Aufnahme und Verteilung von Hilfsgütern zu erhöhen. Die Situation wird als immer dramatischer beschrieben. Der Chef des UN-Nothilfebüros spricht von einem „Ort des Todes und der Verzweiflung“.

Israel weist Vorwürfe zurück, humanitäre Hilfe zu behindern. Gleichzeitig versucht das Land internationalen Druck gegen Südafrikas Völkermordklage vor dem Internationalen Gerichtshof aufzubauen. Südafrika hat Israel vor dem höchsten UN-Gericht verklagt und wirft dem Land Völkermord vor.

Israel weist diese Anschuldigungen zurück und gibt der Hamas die Schuld am Leiden der Palästinenser im Gazastreifen. Der Krieg begann mit einem Überfall der Hamas auf Israel, bei dem etwa 1200 Menschen getötet wurden.

Die Hamas behauptet außerdem, 108 israelische Geiseln im Gazastreifen festzuhalten. Die genaue Anzahl und Umstände sind jedoch unklar.

Seit Israels Offensive im Gazastreifen sind laut Angaben der Gesundheitsbehörden der Hamas etwa 22.600 Menschen gestorben. Die genaue Zahl der Opfer ist jedoch schwer zu ermitteln, da der Zugang zum Gazastreifen stark eingeschränkt ist.

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