Info Marzahn Hellersdorf: Die besten Zitate und Weisheiten von Wolfgang Schäuble

Wolfgang Schäuble – Ein visionärer Politiker mit feinem Humor

Berlin, 21. Juni – Wolfgang Schäuble wird für seinen feinen Humor und seinen Sinn für markige Sprüche in Erinnerung bleiben. Der ehemalige Politiker hatte klare Worte für Politikgrößen wie Helmut Kohl und Angela Merkel. Doch Schäuble war nicht nur ein Mann mit scharfer Zunge, sondern auch ein pragmatischer Visionär.

Schäuble verbrachte über 50 Jahre im Parlament und bekleidete während dieser Zeit verschiedene Ämter. Sein politischer Weg war geprägt von immer neuen Herausforderungen und Verantwortungen. Doch trotz seines Erfolgs vergaß er nie, seinen feinen Humor in die politische Debatte einzubringen.

Hier eine Auswahl seiner markigen und humorvollen Sprüche:

Beim Auslaufen der Griechenland-Hilfen kommentierte er: „Am 28. um 24 Uhr ist es überstanden.“ Diese klaren Worte verdeutlichen Schäubles pragmatische Herangehensweise an politische Themen.

Auch über Menschen mit Behinderungen hatte er eine klare Meinung: „Im Grunde sind alle Menschen behindert…“ Mit diesem Satz wollte er aufzeigen, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise Stärken und Schwächen hat.

Der Mauerfall war ein bedeutendes Ereignis in Schäubles politischer Karriere. Zu den Auswirkungen sagte er humorvoll: „Die Lust auf Höhen war leider nur von kurzer Dauer…“

Der ehemalige Politiker äußerte sich auch zur modernen Kommunikation im Internetzeitalter. Über Shitstorms sagte er: „Ich glaube nicht, dass der Shitstorm die Weiterentwicklung der Demokratie ist.“ Damit positionierte er sich deutlich zu der digitalen Kommunikationskultur.

Ein weiteres markiges Statement betrifft die „Schwarze Null“ im Haushalt. Schäuble erklärte: „Nobelpreisträger glauben ja, ich hätte nichts im Kopf außer einer Null.“

Schäuble hatte auch eine klare Strategie bei Verhandlungen und äußerte: „Wenn ich ein unfreundliches Gesicht aufsetze, erspart mir das 80 Prozent der Gespräche.“

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Doch nicht nur mit markigen Sprüchen sorgte er für Aufsehen, auch seine Einschätzung von Personen war oft von Humor geprägt. Über den Brexit sagte er: „Meine erste Reaktion darauf war: Ich habe geweint.“

Auch zu seiner eigenen Person fand er humorvolle Worte. Über regelmäßige Theater- und Konzertbesuche sagte er: „Ein regelmäßiger Kirchgänger ist auch einer, der an Weihnachten mal auftaucht.“

Der langjährige Politiker äußerte sich auch zu Koalitionsgesprächen: „Koalitionsgespräche sind immer wie ein Jungbrunnen.“ Damit verdeutlichte er, dass durch Verhandlungen neue Ideen und Lösungen entstehen können.

Insgesamt war Schäubles Humor geprägt von einer Mischung aus Pragmatismus und Leichtigkeit. Er hatte klare Worte, ohne dabei die nötige Lockerheit zu verlieren.

Über politische Größen wie Angela Merkel, Helmut Kohl und Gerhard Schröder hatte er ebenfalls eine klare Meinung. So beurteilte er Merkel als erfolgreiche Politikerin mit weniger „Hurra-Mentalität“ als Napoleon. Zu Kohl und der CDU-Spendenaffäre äußerte er sich mit Ironie: „Herr Kohl hat so viel Mitleid mit sich selbst, dass er meines Mitleids nicht bedarf.“ Und zu Schröder und dessen politischen Veranstaltungen witzelte er: „In den großen Zeitungen in Deutschland wird überlegt, ob man zu Schröders Veranstaltungen überhaupt noch die politischen Redakteure hinschicken soll, oder nicht lieber die Theaterkritiker.“

Wolfgang Schäuble wird als visionärer Politiker in Erinnerung bleiben, der mit seinem Humor und seinen klaren Worten stets für Gesprächsstoff sorgte.

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