Deutschland und Norwegen eröffnen NordLink-Seestromkabel |  Stimme von Amerika

Deutschland und Norwegen eröffnen NordLink-Seestromkabel | Stimme von Amerika

Deutschland und Norwegen haben am Donnerstag im Rahmen eines Projekts, das Europa bei der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien unterstützt, offiziell ein Unterwasserstromkabel zwischen den beiden Ländern eingeführt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die norwegische Premierministerin Erna Solberg nahmen zusammen mit anderen Regierungs- und Industrievertretern an einer virtuellen Zeremonie teil, um symbolisch Veränderungen bei dem mehr als 2,2 Milliarden US-Dollar teuren Projekt einzuleiten. Das 623 Kilometer lange Kabel ist seit mindestens einem Monat in Betrieb, wurde aber am Donnerstag offiziell eröffnet.

Arbeiter auf dem Schiff Nexans Skagerrak verlegen im Vollesfjord bei Flekkefjord, Norwegen, am 31. Mai 2018 ein NordLink-Unterseekabel, um Norwegen und Deutschland zu verbinden.

Das als NordLink bekannte Kabel ermöglicht einen Ökostromaustausch zwischen den beiden Ländern, wodurch Strom aus Sonnen- und Windkraft aus Deutschland nach Norwegen fließen kann, das den größtenteils aus Wasserkraftwerken in Wasserspeichern erzeugten Strom zurückführt. Es wird auch die Lücken aufgrund von Schwankungen in der Wind- und Solarversorgung schließen.

Merkel nannte den Tag während der virtuellen Zeremonie einen guten Tag für die deutsch-norwegische Zusammenarbeit. „Deutschland und Norwegen rücken näher und NordLink ist ein fantastischer Erfolg für die Energiekooperation unserer beiden Länder. Das Projekt sei auch ein wichtiger Meilenstein in der internationalen Energiekooperation.

Die Interkonnektivität zwischen verschiedenen Ländern ist eine der zentralen Säulen der Klimastrategie der Europäischen Union. Ähnliche grenzüberschreitende Projekte laufen zwischen Norwegen und den Niederlanden, den Niederlanden und Großbritannien sowie Dänemark und den Niederlanden.

NordLink wird Deutschland dabei unterstützen, seine Ziele zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes zu erreichen. Die Bundesregierung hat kürzlich angekündigt, die Treibhausgasemissionen des Landes bis 2045 auf „netto null“ zu senken. Deutschland wird im nächsten Jahr seine letzten Atomkraftwerke abschalten und bis 2038 aus der Kohlenutzung aussteigen.

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