Berlinale: Goldener Bär für Raubkunst-Doku Dahomey, Drehbuchpreis für Sterben – rbb24

Der Goldene Bär der Berlinale ging dieses Jahr an die Dokumentation „Dahomey“ der Regisseurin Mati Diop. Der Film begleitet die Rückgabe von Raubkunst-Exponaten nach Benin und thematisiert dabei ein aktuelles politisches Thema der Restitution. Neben dem Hauptpreis wurden auch weitere Auszeichnungen vergeben, darunter Beste Regie, beste Haupt- und Nebendarstellung, bestes Drehbuch und herausragende künstlerische Leistung.

Mehrere internationale Filme und Regisseur:innen wurden bei der Berlinale ausgezeichnet, jedoch gab es auch Proteste wegen eines Reiseverbots gegen iranische Regisseur:innen. Insgesamt waren 20 Produktionen aus 30 Ländern im Wettbewerb vertreten.

Der Dokumentarfilmpreis ging an „No Other Land“, eine Produktion über die Vertreibung von Palästinenser:innen. Das Festival endet am Sonntag mit einem Publikumstag und betont dabei sein politisches Engagement und Solidarität.

Das Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian verabschiedet sich von der Berlinale, ab April wird Tricia Tuttle die Leitung übernehmen.

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