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RKI: Schweiz und Österreich auf Liste der Koronarisiken – Kanarische Inseln nicht mehr

RKI: Schweiz und Österreich auf Liste der Koronarisiken - Kanarische Inseln nicht mehr
Deutschland Robert Koch Institut

Die Schweiz und fast ganz Österreich sind jetzt eine Risikozone – die Kanaren sind nicht mehr

| Lesezeit: 2 Minuten

Tanzen im Lockdown – Irland ist wieder eng

Irland ist das erste EU-Mitglied, das eine zweite Sperre eingeht. Es trat am Donnerstagabend in Kraft. Jetzt ist alles wieder eng, aber die Iren haben Hoffnung und ein Ziel vor Augen.

Das Robert-Koch-Institut erklärt, dass Polen, die Schweiz, fast ganz Österreich, ein Großteil Italiens und andere Länder Koronarisikobereiche sind. Die Kanarischen Inseln hingegen werden von der Risikoliste gestrichen.

ReDas Robert Koch-Institut (RKI) hat die Liste der Korona-Risikozonen in Europa erneut präzisiert verlängert. Unter anderem werden seit Donnerstagmorgen ganz Polen, die ganze Schweiz, ganz Irland und ganz Liechtenstein in diese Kategorie eingestuft. In Österreich sind mittlerweile acht der neun Bundesländer betroffen – nur Kärnten ist kein Risikobereich.

Viele italienische Regionen wurden ebenfalls neu als Risikogebiete eingestuft, darunter die Toskana und die Lombardei, Sardinien und die autonome Provinz Bozen, nämlich Südtirol.

Das gesamte Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist ebenso wie Gibraltar als Risikobereich aufgeführt. Es gibt auch einzelne Regionen in Bulgarien, Estland, Kroatien, Schweden, Slowenien und Ungarn.

Die Einstufung muss abschreckend wirken

Die Einstufung als Risikobereich und die damit verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes bedeuten kein Reiseverbot, sollten aber die Touristen möglichst abschreckend beeinflussen. Der positive Punkt für Urlauber: Sie können eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn ihr Ziel als Risikozone deklariert ist. Der Nachteil: Rückkehrer aus Risikobereichen müssen derzeit 14 Tage in Quarantäne sein, können jedoch mit einem negativen Test vorzeitig freigelassen werden.

Mit den neuen Entscheidungen der Bundesregierung stehen alle Grenzgebiete zu Deutschland mit Ausnahme der dänischen auf der Risikoliste.

Mehrere Touristenziele in Italien sind betroffen, darunter Rom, Mailand, Venedig, die Toskana und Sardinien. Deutsche Urlauber, die in der Herbstpause dort sind, müssen nun bei ihrer Rückkehr unter Quarantäne gestellt oder „freigelassen“ werden – es sei denn, sie fahren oder kehren vor Samstag nach Hause zurück.

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Die Einstufung als Risikobereich erfolgt, wenn ein Land oder eine Region in den letzten sieben Tagen die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschreitet. Dies gilt jetzt vollständig für über 130 Länder und teilweise für einige andere. Reisen werden in etwa fünfzig Ländern unabhängig von der Infektionssituation nicht empfohlen. Der Grund: In der EU gibt es immer noch Einreisebeschränkungen, Quarantäneregeln oder ein Ausreiseverbot.

Nur einige Länder sind noch frei von Risikobereichen und für die Reisen nicht empfohlen werden. Dazu gehören Griechenland und Zypern.

Die Aufhebung der Reisewarnung für die Kanarischen Inseln dürfte insbesondere Reiseveranstalter ansprechen. Für sie sind die Inseln vor der afrikanischen Küste mit ihrem Sommerklima das ganze Jahr über eines der wichtigsten Hoffnungsträger für die Wintersaison. Die Entscheidung der Bundesregierung bedeutet nicht, dass Sie Ihre Weihnachtsferien jetzt problemlos unter Palmen buchen können. Die Aufhebung der Reisewarnung für Korsika dauerte nur eine Woche.

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Heinrich Schuster

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