Neueste Updates: Brasilien bestätigt erste gemeldete Fälle von Omicron in Lateinamerika

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Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz sprach sich für eine Impfpflicht für alle aus.

Die Entscheidung, das Mandat fortzusetzen, könnte bereits am Donnerstag bei einem Treffen zwischen Scholz und den Staats- und Regierungschefs der 16 deutschen Bundesländer fallen, um neue Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Krise zu erörtern.

Scholzs Meinungsänderung – er argumentiert seit langem, dass keine Pflichtimpfungen erforderlich sind – spiegelt die Schwere der vierten Welle wider, die durch Deutschland fegte, wobei die Neuinfektionen ein beispielloses Niveau in der vorherigen Phase der Pandemie erreichten.

Das Robert-Koch-Institut, Deutschlands führende Gesundheitsbehörde, meldete in den letzten 24 Stunden 45.753 neue Fälle von Covid-19 und eine Inzidenz von 452,2 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Deutschland hat mit hartnäckig niedrigen Impfquoten zu kämpfen. Nur 68,5% erhielten zwei Injektionen, ein viel geringerer Prozentsatz als in Ländern wie Spanien und Portugal. Viele Menschen auf Intensivstationen mit schweren Fällen von Covid-19 sind nicht geimpft.

„Unter diesen Umständen … ist es eine moralisch vertretbare Position zu sagen, dass dies zum Schutz von uns allen ein Fall ist, in dem sich idealerweise jeder impfen lassen sollte“, sagte er gegenüber Bild-TV. Scholz sprach sich für eine kostenlose Impfung aus Abstimmung im Bundestag zu diesem Thema.

Scholz sprach sich am Dienstagnachmittag in einer Telefonkonferenz mit der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Staats- und Regierungschefs der 16 Bundesländer für obligatorische Impfungen aus.

Laut deutschen Medien soll das Mandat Anfang Februar in Kraft treten. Scholz hat gefordert, bis Weihnachten 30 Millionen erste, zweite und zweite Dosen des Covid-19-Impfstoffs in Deutschland zu verabreichen. Er forderte auch, Chemiker, Zahnärzte und Tierärzte in die Impfkampagne einzubeziehen.

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