Lufthansa fordert Schadensersatz von Letzter Generation | Info Marzahn Hellersdorf

Eurowings verlangt Schadensersatz von Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“, die mehrere deutsche Flughäfen blockiert hatten. Der insgesamt geforderte Betrag beläuft sich auf 740.000 Euro. Einige der Beschuldigten haben bereits Zahlungsaufforderungen erhalten.

Die Blockaden der Flughäfen haben zu erheblichen Problemen für die Luftfahrtindustrie geführt. Deshalb will Verkehrsminister Volker Wissing das Luftsicherheitsgesetz verschärfen. Er betont, dass solche Aktionen die Grenzen des legitimen Protests überschreiten.

Neben Eurowings verlangt auch die Lufthansa Schadensersatz für die blockierten Flüge an den drei betroffenen Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Berlin. In Hamburg waren insgesamt 57 Flüge der Lufthansa-Gruppe betroffen, für die ein Schaden von 400.000 Euro geltend gemacht wird. In Düsseldorf waren 24 Flüge betroffen, für die 220.000 Euro Schadensersatz gefordert werden. In Berlin sollen bereits sechs Beschuldigte Aufforderungen zur Zahlung von insgesamt 120.000 Euro erhalten haben.

Die Fluggesellschaften sehen sich durch die Aktionen der Klima-Aktivisten finanziell geschädigt. Sie betonen die negativen Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Kunden. Die Aktivisten hingegen argumentieren, dass ihre Blockaden notwendig sind, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen.

Es bleibt abzuwarten, wie die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Fluggesellschaften und den Klima-Aktivisten weitergehen werden. Die Forderungen nach Schadensersatz stellen einen Präzedenzfall dar und könnten Auswirkungen auf zukünftige Protestaktionen haben.

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