E-Auto-Förderung gestrichen – Fatale Folgen nach Habecks Entscheidung befürchtet – Info Marzahn Hellersdorf

Die staatliche Kaufprämie für E-Autos wird ab diesem Wochenende gestrichen. Der ADAC, die Verbraucherzentrale und der „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer befürchten negative Konsequenzen. Die Bundesregierung strebt das Ziel von 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2030 an, aber dieses Ziel könnte nun gefährdet sein. Die Entscheidung wurde vom von Robert Habeck geführten Wirtschafts- und Klimaschutzministerium getroffen, aufgrund des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichts. Bereits zugesagte Förderungen sind von der Streichung nicht betroffen und werden weiterhin ausgezahlt. Anträge für den Umweltbonus können nur noch bis zum 17. Dezember 2023 gestellt werden. Menschen, die bereits ein E-Fahrzeug bestellt haben, es aber vor dem 17. Dezember nicht zulassen können, werden den Umweltbonus wahrscheinlich nicht mehr erhalten. Experten warnen vor möglichen Auswirkungen, wie einem Rückgang des Absatzes von reinen Elektroautos 2024. Im Jahr 2023 sind bisher rund 376.000 Anträge für elektrisch betriebene Fahrzeuge eingegangen und 2,4 Milliarden Euro wurden ausgezahlt. Seit dem 1. Januar 2023 werden nur noch batterie- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge gefördert und keine Hybridfahrzeuge mehr. Seit dem 1. September können nur noch Privatpersonen einen Antrag für den Umweltbonus stellen. In den letzten Jahren wurden insgesamt etwa 10 Milliarden Euro für rund 2,1 Millionen Elektrofahrzeuge ausgezahlt. Das Förderprogramm war erfolgreich und hat die Elektromobilität in Deutschland vorangebracht. Ursprünglich sollte die E-Auto-Förderung Ende 2024 auslaufen, aber sie wurde vorzeitig gestrichen.

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