Kabul tot und verwundet: ISIS-Raketenangriff in Afghanistan

Kabul tot und verwundet: ISIS-Raketenangriff in Afghanistan

Tot und verletzt in Kabul
ISIS führt Raketenangriffe in Afghanistan durch

Ende November trafen 23 Granaten Kabul, acht Menschen starben und mehr als 30 wurden verletzt. Jetzt regnet es wieder Raketen – und wieder gibt es zivile Opfer. Auch diesmal übernahm die ISIS-Miliz die Verantwortung für den Angriff für sich. Trotz der Friedensverhandlungen ist Afghanistan nicht ruhig.

Eine Person wurde bei Raketenangriffen in der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet. Nach Angaben des Innenministeriums wurden zwei weitere Zivilisten verletzt. Es war der zweite derartige Angriff in weniger als einem Monat. Die dschihadistische Miliz des Islamischen Staates (IS) übernahm die Verantwortung für die Raketenangriffe.

Laut dem Sprecher des Ministeriums, Tarik Arian, wurden zehn Raketen aus dem Viertel Labe Jar abgefeuert. Drei von ihnen schlugen in der Nähe des Flughafens zu. Sieben weitere Raketen trafen Wohngebiete. Die Polizei in Kabul bestätigte die morgendlichen Angriffe und sagte, die meisten von ihnen seien im Osten der Hauptstadt gefallen.

Die dschihadistische Miliz des Islamischen Staates übernahm die Verantwortung für die Raketenangriffe für sich selbst, wie die US-Organisation Site, die sich auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisiert hat, unter Berufung auf eine IS-Botschaft sagte.

Bis zum 21. November wurden 23 Raketen auf Kabul abgefeuert. Acht Menschen starben und 31 weitere wurden verletzt. Neben der hochsicheren Grünzone waren auch mehrere dicht besiedelte Wohngebiete im Zentrum und Norden der Stadt betroffen. Schon damals übernahm ISIS die Verantwortung für die Angriffe für sich.

Trotz der Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den radikalen islamischen Taliban hört Afghanistan nicht auf. Vor kurzem wurde Kabul von mehreren schweren Angriffen erschüttert, darunter zwei Angriffe auf Bildungseinrichtungen, bei denen fast 50 Menschen getötet wurden. Jedes Mal lehnten die Taliban jede Beteiligung ab, während die Regierung ihnen oder ihren Verbündeten die Schuld gab.

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