Info Marzahn Hellersdorf: 1000 Teilnehmer bei verbotener Pro-Palästina-Demo – Polizei berichtet von „gewalttätigen Angriffen“

Verbotene Pro-Palästina-Demonstration in Frankfurt endet gewaltsam

Frankfurt – Eine für Samstag geplante Pro-Palästina-Veranstaltung auf dem Opernplatz in Frankfurt endete in Gewalt und Unruhen. Die Polizei berichtete von gewalttätigen Angriffen und einem versuchten Ausbruchversuch während der Räumung der verbotenen Demonstration.

Bei den daraufhin stattfindenden Ersatzversammlungen wurden zwölf Personen festgenommen. Unter ihnen befand sich auch eine Person, die im Verdacht steht, als Organisatorin einer Ersatzveranstaltung gehandelt zu haben.

Nach dem Verbot versammelten sich pro-palästinensische Gruppen an der Hauptwache und am Rathenauplatz. Die Polizei umstellte die Gebiete und forderte die Demonstranten auf, den Ort zu verlassen.

Im Gegensatz dazu verlief die pro-israelische Kundgebung auf dem Paulsplatz in Frankfurt friedlich. Den Besuchern wurde jedoch aus Sicherheitsgründen empfohlen, auf dem Heimweg keine Israel-Fahnen sichtbar zu tragen.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt hob das Verbot der pro-palästinensischen Kundgebung aufgrund von Verdachtsmomenten auf. Die Jüdische Gemeinde zeigte sich entsetzt und besorgt über diese Entscheidung.

Die Sicherheitslage in der Innenstadt wurde als angespannt beschrieben, da Störaktionen und Gegenproteste erwartet wurden.

Vor der Paulskirche sind zahlreiche Reden geplant, darunter auch von US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharf, Publizist Michel Friedman, Oberbürgermeister Mike Josef und dem Antisemitismusbeauftragten Uwe Becker.

Uwe Becker forderte ein Verbot von Slogans, die zur Vernichtung Israels aufrufen. Er bezeichnete die Angriffe auf Israel als das “israelische 9/11” und betonte die Notwendigkeit einer angemessenen Gesetzgebung.

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