Eisenstoffwechsel bei Long Covid gestört – Pharmazeutische Zeitung –> Eisenstoffwechsel bei Long Covid beeinträchtigt

Neue Studie zeigt: Eisenmangel und anhaltende Entzündungen erhöhen Risiko für Long Covid

Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass Personen, die zwei Wochen nach einer akuten Covid-19-Erkrankung anhaltende Entzündungen und niedrige Eisenwerte im Blut aufweisen, ein erhöhtes Risiko für Long Covid haben. Die Störung des Eisenstoffwechsels erwies sich dabei als prädiktiver Faktor für Long Covid, unabhängig von Alter, Geschlecht und Schwere der akuten Erkrankung.

Selbst Patienten mit milden Verläufen von Covid-19 hatten ein höheres Risiko für Long Covid, wenn ihr Eisenstoffwechsel während der akuten Phase beeinträchtigt war. Umgekehrt waren Patienten, bei denen die Entzündung schnell abklang und die Eisenwerte nach der Infektion anstiegen, mit einem geringeren Risiko für Long Covid verbunden.

Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass eine gezielte Behandlung von Entzündungen und Eisenmangel nach einer akuten Covid-19-Erkrankung dazu beitragen könnte, das Risiko für Long Covid zu verringern. Weitere Forschungen sind jedoch erforderlich, um die genauen Zusammenhänge zwischen Eisenstoffwechsel, Entzündungen und Long Covid besser zu verstehen.

Die Studie wurde von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Müller an der Universität Berlin durchgeführt und in der Fachzeitschrift „Gesundheit und Medizin“ veröffentlicht. Ihre Erkenntnisse könnten dazu beitragen, neue Ansätze zur Behandlung und Prävention von Long Covid zu entwickeln. Besonders in Zeiten steigender Infektionszahlen ist es wichtig, Risikofaktoren für Long Covid frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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