Deutschland sagt, es werde gegen EU-Pläne stimmen, Atomkraft als grüne Investition zu kennzeichnen

Deutschland sagt, es werde gegen EU-Pläne stimmen, Atomkraft als grüne Investition zu kennzeichnen

Deutschland wird sich den Plänen der Europäischen Union widersetzen, Kernenergie als nachhaltige Investition in seine „Taxonomie“-Politik aufzunehmen zur Kennzeichnung grüner Investitionen, kündigte die Regierung am Montag an.

Da der Block bis 2050 Netto-Null erreichen will, sind massive Investitionen in nachhaltige Energiequellen erforderlich. Die Europäische Kommission strebt die Einstufung der Kernenergie als „grün“ an, um Investitionen von Staaten und dem Privatsektor zu erleichtern.

Brüssel sucht nun die Zustimmung der EU-Länder und des Europäischen Parlaments für seinen Plan, Gas und Kernkraft als klimafreundliche Investitionen zu kennzeichnen. Er hat gemischte Ansichten unter Staaten, die mit den grünen Referenzen von Kraftstoffen nicht einverstanden sind.

Deutschland, die größte Volkswirtschaft der EU, erwägt unter anderem, ihn abzulehnen, wenn die Länder in den kommenden Wochen über den Plan abstimmen.

„Die Bundesregierung hat sich dagegen ausgesprochen Taxonomieregeln auf nuklear. Dieses „Nein“ ist ein wichtiges politisches Signal, das deutlich macht: Kernenergie ist nicht nachhaltig und sollte daher nicht in die Taxonomie aufgenommen werden. » Deutschland Umweltministerium und sein Ministerium für Wirtschaft und Klima in einer Pressemitteilung.

„Im Ergebnis würde die Bundesregierung für den Rat stimmen, sich gegen den delegierten Rechtsakt der Europäischen Kommission zu stellen“, teilten die Ministerien mit.

Ein „Goldstandard“ für grünes Investieren

Um die Regeln abzulehnen, müssen 20 von 27 EU-Staaten Widerspruch einlegen – eine hohe Schwelle, die als unwahrscheinlich angesehen wird. Die deutsche Position könnte jedoch auch die Meinung im Europäischen Parlament beeinflussen, wo eine Mehrheit der 705 Abgeordneten der Versammlung die Gas- und Atomgesetze in einer Abstimmung im Juli blockieren könnte.

das EU-Taxonomie für nachhaltige Finanzen wurde entwickelt, um einen „Goldstandard“ für bereitzustellen grüne InvestitionInvestitionen, die als klimafreundlich bezeichnet werden können, auf diejenigen zu beschränken, die den Planeten wirklich schützen.

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Österreich fordert rechtliche Schritte wegen „ernsthafter Bedenken“, dass Kernenergie zu teuer und zu langsam ist, um den Klimawandel wirklich zu bekämpfen. Länderbeamte haben darauf hingewiesen, dass obwohlKernenergie CO2-frei ist, ist das Atommüllproblem noch nicht gelöst.

Auch das kleine, aber wohlhabende Luxemburg überlegt rechtliche Maßnahmen wenn die Entscheidung, Kernenergie als „grün“ zu kennzeichnen, zustande kommt.

Das Beschriftungsprojekt Gas als klimafreundlich ist von Ländern wie Spanien in die Kritik geraten, obwohl einige Länder auf die Taxonomie gedrängt haben, um Gasinvestitionen zu fördern, um ihnen beim Kohleausstieg zu helfen.

Das Gas emittiert bei der Verbrennung weniger CO2 als Kohle, ist aber auch mit Leckagen verbunden Methanein starkes Treibhausgas.

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