» Ortsteil Mahlsdorf

Mahlsdorf ist ein Ortsteil in dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und ist circa 13 Quadratkilometer groß. Er liegt im Osten Berlins, und grenzt nördlich und westlich an das Bundesland Brandenburg, südlich an Köpenick und westlich an Kaulsdorf.

Der Ortsteil Mahlsdorf hat circa 30.000 Einwohner. Die einzige verwendete Postleitzahl ist 12623. Der Bezirk ist im Allgemeinen ein sehr ruhiges Gebiet in Marzahn-Hellersdorf. Hier gibt es viele Einfamilienhäuser, kleinere Geschäfte, eine gute Anbindung und Kleingartenanlagen.

» So sieht es im Ortsteil Mahlsdorf aus

» Wohngebiete:

In dem Ortsteil Mahlsdorf finden sich vorwiegend Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Dichte auf den Straßen ist eher gering, was dafür sorgt, dass der Verkehrslärm nicht so intensiv ist wie in anderen Stadtteilen. Es gibt viele Grünflächen und Spielplätze die diese Gegend besonders für Familien interessant macht.

» Anbindung:

Die Anbindung an andere Stadtteile Berlins ist ein entschiedener Faktor für Anwohner und Unternehmen im Ortsteil. Trotz der sehr am Rand von Berlin befindlichen Lage gibt es viele Möglichkeiten andere Stadtteile oder das Umland zu erreichen. Die gut ausgebaute Infrastruktur im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht es ganz Berlin und Umland problemlos zu besuchen.

S-Bahn - MahlsdorfDie S-Bahn Linie S5 verläuft direkt durch den Ortsteil Mahlsdorf. Diese Linie kann über den S-Bahnhof Mahlsdorf erreicht werden. Der Startbahnhof befindet sich in Strausberg Nord (Brandenburg) und führt bis zum westlichsten Punkt Berlins, nach Spandau.

Straßenbahn - MahlsdorfDie Tram (Straßenbahn) Linien 62 und 63 führen durch den Ortsteil Mahlsdorf. Die Linie 62 verkehrt von S-Bahnhof Mahlsdorf bis zur Station Wendenschloß in Köpenick und die Linie 63 startet in Mahlsdorf-Süd und findet ihr Ende in der Karl-Ziegler-Straße in Adlershof.

Bus - MahlsdorfDie Bus-Linien 108, 195, 197, 395, 398, 941, N90, N95 führen durch den Ortsteil Mahlsdorf und verbinden alle wichtigen Knotenpunkte miteinander. In der Regel fahren alle Bus-Linien in einem 10 Minuten Takt. Lediglich die Nachtbusse beschränken sich auf einen 30 Minuten Takt.

» Natur:

Kaulsdorfer Seen - auch in MahlsdorfDer Ortsteil Mahlsdorf ist sehr Natürlich gehalten. Es gibt viele Grünanlagen, die Kaulsdorfer Seen im Grenzgebiet zum Ortsteil Kausldorf und viele Ein- und Mehrfamilienhäuser mit großen Gärten. Die 3 Seen, auch unter den Namen Habermannsee, Butzer See und Elsensee bekannt, liegen in einem Natur- und Wasserschutzgebiet. Aus diesem Grund ist das Baden an diesen Seen nicht gestattet. In dem Naturschutzgebiet nisten und leben viele verschiedene Vogelarten, Schwäne und in den Seen herrscht auch eine große Artenvielfalt. Alleine aus diesen Grund ist der Schutz des Gebietes besonders wichtig. Weitere kleinere Seen, Bäche und Grünfelder runden das natürliche Gesamtbild Mahlsdorfs weiter ab.

In der Nähe der Kaulsdorfer Seen befindet sich der sogenannte Berliner Balkon. Das große freiliegende und mit kleinen Pflanzen bewachsene Feld ist etwa 1 Kilometer lang und zwischen 250 Meter und 400 Meter breit. Ein Teil des Berliner Balkons befindet sich jedoch im Ortsteil Kaulsdorf. Für Fußgänger wurde im Jahr 2004 ein von der EU geförderter Wanderweg über den Berliner Balkon errichtet. Nördlich führt die Bundesstraße 1/5 und südlich die Elsenstraße an dem Berliner Balkon vorbei.

» Wohnen in Mahlsdorf

Mahlsdorf gehört zusammen mit Biesdorf und Kaulsdorf zu einer der größten zusammenhängenden Gebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Es gibt im Gegensatz zu Marzahn oder Hellersdorf so gut wie keine Plattenbauten oder Gebäude mit mehr als 3 Stockwerken. Die Natur ist ein elementarer Bestandteil von Mahlsdorf und deren Anwohner da die meisten Grundstücke einen Garten besitzen. Das leben wird hier sehr von der Natur geprägt obwohl man sich doch eigentlich in einer Großstadt befindet.

Für Kinder ist die Schule meist nicht weit entfernt, da es alleine in Mahlsdorf mehrere gute Grundschulen gibt. Erst ab der weiterführenden Schule verlängert sich der Schulweg meist ein wenig. Bei dein Kaulsdorfer Seen, die sich zum Teil in Mahlsdorf befinden, gibt es eine große Sportanlage der “SG Stern Kaulsdorf e.V.” wo Kinder und Jugendliche sich sportlich betätigen können. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite des Sportvereins.

Im Norden von Mahlsdorf gibt es eine weiteren Sportplatz namens „Sportanlage Am Rosenhag“. Hier spielen unter anderem der Sportverein „BSV Eintracht Mahlsdorf“ welcher über 400 Mitglieder hat. Der Sportplatz besitzt 1 Fußballplatz mit Kunstrasen, ein Fußballplatz mit normalen Rasen, mehrere Tennisplätze, ein Volleyballplatz, eine Rennbahn, eine Kegelbahn und mehrere Gebäude zum Umziehen und Waschen.

» Einkaufen in Mahlsdorf

In Mahlsdorf gibt es keine Einkaufszentren. Jedoch befinden sich an der B1/5 (Alt-Mahlsdorf) mehrere große Märkte wie das Möbelhaus “Roller”, einige Autohäuser, ein EDEKA Center und einige weitere Unternehmen. Das nächstgelegene Einkaufszentrum befindet sich in Biesdorf und ist etwa 5 Minuten mit dem Auto entfernt. Im Biesdorf-Center finden sich viele verschiedene Geschäfte aus den Bereichen Lebensmittel/Drogerie, Dienstleistungen, Kommunikation/Unterhaltungselektronik, Sport/Freizeit, Mode/Schmuck, Gastronomie, Zoologie und Heimtextilien/Raumausstattung.

» Schulen in Mahlsdorf

Obwohl der Ortsteil zu den dünner bewohnten Gebieten gehört, existieren auch hier einige öffentliche und private Schulen.

Mahlsdorfer Grundschule in Mahlsdorf

Die Mahlsdorfer Grundschule liegt im Norden des Ortsteils an der Feldrain 47. Erbaut wurde das Gebäude der Grundschule bereits im Jahr 1937. Das Schulgelände ist laut Informationen der offiziellen Webseite circa 15.700 m2 groß und wird von über 350 Schülern besucht. Die Mahlsdorfer Grundschule bietet den Schülern eine gute Vorbereitung auf das spätere Leben. Es gibt einen Sportplatz, mehrere Schulgebäude und einen großen Schulhof auf den sich die Kinder in den Pausen verteilen können. Im Ganztagsbetrieb haben berufstätige Eltern in der Schulzeit und in den Ferien die Möglichkeit ihre Kinder von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Schule betreuen zu lassen.

Friedrich-Schiller-Grundschule in Mahlsdorf

Die Friedrich-Schiller-Grundschule befindet sich in einem 1904 fertiggestellten Gebäude in der Nähe der S-Bahnstation Mahlsdorf. Über die letzten Jahrzehnte wurde die Schule mehrfach erweitert, repariert und modernisiert. Das sehr historisch aussehende Gebäude passt perfekt zu den Charm des Ortsteils Mahlsdorf. Die ehemalige Walderseestraße vor der Lehreinrichtung wurde im Jahre 1951 in „An der Schule” umbenannt. Die Friedrich-Schiller-Grundschule legt den Fokus laut Angaben der offiziellen Webseite besonders auf die sprachliche Entwicklung der Schüler. Im offenen Ganztagsbetrieb haben berufstätige Eltern die Möglichkeit ihre Kinder von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Schule betreuen zu lassen.

Die Kiekemal-Grundschule befindet sich in einem sehr Modern wirkenden Gebäude am Hultschiner Damm 219. Das Gelände der Grundschule bietet neben einem großen Schulgebäude auch einen schönen Spielplatz für die Schüler und einen großen Sportplatz auf dem die Kinder sportlich betätigen können. Im offenen Ganztagsbetrieb haben berufstätige Eltern die Möglichkeit ihre Kinder nach der regulären Arbeitszeit in der Schule betreuen zu lassen. Für weitere und aktuellere Informationen besuchen sie die offizielle Webseite der Kiekemal-Grundschule.

Die BEST-Sabel-Grundschule ist eine private Schule am Erich-Baron-Weg 118. Die Schule wirbt vor allem mit kleinen Klassengrößen von etwa 22 Schülern, Englischunterricht ab der ersten Klasse, kein Unterrichtsausfall und fokussiert sich dabei unter anderem auf die Bereiche erweitertes Bewegungsangebot, Konzentrations- und Motoriktraining, Informatikunterricht und vieles mehr. Weitere und aktuellere Informationen zu den Themen Schulgeld, Anfahrt oder mögliche Rabatte finden sich auf der offiziellen Webseite der BEST-Sabel-Grundschule Mahlsdorf.

» Die Mahlsdorfer Geschichte

Das anfänglich sehr kleine Dorf entstand irgendwann vor dem Jahre 1350 mit den Namen Malterstorp. Bis in das Jahr 1540 entwickelte sich das kleine Dorf immer weiter und besaß inzwischen sogar eine Mühle für die Weiterverarbeitung von Getreide und eine eigene Schmiede. Im Jahre 1583 erwirbt der brandenburgische Kanzler Lampert Distelmeyer das Dorf.

im Dreißigjährigen Krieg hat das Dorf einigen Schaden genommen und wurde nur noch von wenigen Menschen bewohnt. Lediglich 3 Bauern und 3 weitere vereinzelt stehende Häuser gab es zu diesem Zeitpunkt noch in Mahlsdorf. Eine weitere Folge des Krieges war, dass das Dorf nun keine eigenständige Pfarrgemeinde mehr war.

Im Jahre 1676 kaufte ein Kurfürst das Dorf und übergab es an das kurfürstlichen Amt Köpenick. Um das Jahr 1815 wird das heute noch bestehende Gutshaus erbaut. Derzeit befindet sich in dem Gebäude das Gründerzeitmuseum.

Weitere Besitzerwechsel folgten im Jahre 1821 als der Fabrikanten Kaapke das Dorf aufkauft. Etwa 50 Jahre später tritt die Gemeinde dem Amtsbezirk Biesdorf bei, bleibt aber noch circa 38 weitere Jahre rechtlich selbstständig.

Im selben Jahr wie Kaulsdorf erhält auch Mahlsdorf ab 1905 einen eigenen Wasser- und Gasanschluss. Die Stromversorgung wird hier bereits 9 Jahre früher als in Kaulsdorf eingerichtet.

Um das Jahr 1911 vergrößerte sich Dorf weiter mit der Eingliederung der Einwandererkolonie Kiekemal und 1920 wird Mahlsdorf ein Teil des Berliner Bezirks Lichtenberg. Im Jahr 1979 wird Mahlsdorf ein Teil des Stadtbezirkes Berlin-Marzahn, 1986 ein Teil des Stadtbezirkes Berlin-Hellersdorf und seit 2001 ist Mahlsdorf einer von 5 Ortsteilen im Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf.

Mehr Informationen auf Berlin.de
Mehr Informationen auf Wikipedia.org

» Sehenswertes in Mahlsdorf

Auch wenn der Ortsteil vorwiegend aus Ein- und Mehrfamilienhäuser besteht, gibt es hier durchaus auch sehenswerte Einrichtungen bei denen sich ein Besuch auf jeden Fall lohnen kann.

» Museen in Mahlsdorf

Gründerzeitmuseum in Berlin MahlsdorfDas Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf liegt am Hultschiner Damm 333. Das Gebäude wurde um 1815 erbaut und hat seitdem viele Wandlungen durchlebt. Genutzt wurde die Einrichtung bis 1958 unter anderem als Wohnung, Säuglingsheim, Verwaltungsstelle, Schule und als Kindergarten. In den 1950er Jahren sollte das Gebäude abgerissen werden, dieses Vorhaben hat Charlotte von Mahlsdorf jedoch verhindert können. In den folgenden Jahren übernahm Charlotte von Mahlsdorf das Gebäude und eröffnete im Jahr 1960 das private Gründerzeitmuseum. Bis zum heutigen Zeitpunkt hat die Anlage mehrere aufwändige Sanierungsarbeiten hinter sich und wurde unter Denkmalschutz gestellt. Die Eintrittspreise für das Gründerzeitmuseum liegen zwischen 2,00 € und 4,50 €. Für aktuelle Informationen besuchen sie die offizielle Webseite.

Auf dem Gelände befindet sich neben dem Gründerzeitmuseum noch ein kleiner Park namens Gutspark Mahlsdorf. Neben einigen Wegen und Bänken gibt es hier mehrere Rasenflächen und einige große alte Bäume. Den Verkehrslärm vom Hultschiner Damm bekommt man aufgrund der großen Büschen und Mauern kaum mit.

» Kirchliche Einrichtungen

Dorfkirche Mahlsdorf

Die Mittelalterliche Dorfkirche (Auch Alte Pfarrkirche Mahlsdorf genannt) aus dem 13. Jahrhundert an der Hönower Straße ist das älteste Gebäude in ganz Mahlsdorf. Das Gotteshaus besitzt 1 kleine, eine mittelgroße und eine große Glocke in dem etwa 16 Meter hohen Turm. Die Dorfkirche wurde sowohl im 30 Jährigen Krieg, im ersten Weltkrieg und im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Alle Kriegsschäden wurden relativ zügig in der Nachkriegszeit beseitigt und das Gebäude repariert. Seit 1990 steht die Dorfkirche unter Denkmalschutz.

PLatzhalterNEUV2 - Bild

Die dritte Einrichtung der Evangelische Kirchengemeinde Mahlsdorf ist das Gemeindeheim Theodor Fliedner und wurde 1937 offiziell eingeweiht. Das Gemeindezentrum welches an der Schrobsdorffstraße 36 liegt weicht stark von dem traditionellen aussehen einer Kirche ab. Das Gebäudekomplex besteht aus 2 Gebäudeabschnitten die in einem rechten Winkel zueinander aufgestellt sind. Die im zweiten Weltkrieg angerichteten Schäden wurden zwischen 1945 und 1949 wieder repariert.

Kreuzkirche in MahlsdorfDie 1936 fertiggestellte Kreuzkirche an der Kreuzung zwischen Albrecht-Dürer-Straße und Pfarrhufenweg gehört wie die Dorfkirche zur Evangelische Kirchengemeinde Mahlsdorf. Die Kirch besitzt drei große Glocken mit dem mit den Schlagtönen a2, c2 und d2. Die größte der drei Glocken hat ein Eigengewicht von etwa 500 Kilogramm. So wie fast alle älteren Gebäude und Einrichtungen steht auch die Kreuzkirche heute unter Denkmalschutz. Direkt neben der der Kreuzkirche befindet sich das Gemeindehaus der Kirche.

» Stolpersteine in Mahlsdorf

Bei dem Wort „Stolperstein“ denken wahrscheinlich die wenigsten an ein Denkmal an die Zeit des Nationalsozialismus. Ins Leben gerufen hat das Projekt ein Berliner Künstler namens Gunter Demnig der mit diesen kleinen quadratischen Steinen an Menschen erinnern will, die den Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind. Nachdem Motto „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ verlegt der Künstler bereits seit 1992 in ganz Europa die Stolpersteine und seit 2008 besitzt auch Mahlsdorf seinen ersten Stolperstein.

Salo Lange
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Salo Lange

Rosa Lange
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Rosa Lange

Max Lange
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Max Lange

Heinrich Lange
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Heinrich Lange

Denny Lange
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Denny Lange

Die Stolpersteine von Denny, Heinrich, Max, Rosa und Salo Lange liegen seit dem 22. Mai 2008 in der Lohengrinstraße 2. Rosa und Heinrich Lange lebten hier mit ihren Kindern Danny und Salo Lange bis sie im Jahre 1942 in das KZ Ausschwitz deportiert und hingerichtet wurden. Max Lange, der wahrscheinlich der Bruder von Heinrich war, erlitt das gleiche Schicksal.

Otto Guthmann
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Otto Guthmann

Maria Guthmann
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Maria Guthmann

Leopold Guth.
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Leopold Guthmann

Hans Guthmann
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Hans Guthmann

Eva Guthmann
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Eva Guthmann

Die Stolpersteine von Otto, Maria, Leopold, Hans und Eva Guthmann liegen in der Lemkestraße 156 am Eingang vom Friedhof Mahlsdorf und wurden dort am 28. März 2013 verlegt. Die Familie wurde auf verschiedene Konzentrationslager aufgeteilt und dort hingerichtet. Lediglich Leopold Guthmann überlebte seinen Auf­ent­halt in KZ Auschwitz.

Charlotte Guth.
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Charlotte Guthmann

Berthold Guth.
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Berthold Guthmann

Walter Reissner
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Walter Reissner

Manfred Lichten.
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Manfred Lichtenstein

Heymann Salo.
Stolpersteine in Berlin-Mahlsdorf - Heymann Saloschin

Die Stolpersteine von Charlotte und Berthold Guthmann liegen ebenfalls seit dem 28. März 2013 vor dem Friedhof Mahlsdorf in der Lemkestraße 156. Wie die bereits weiter oben erwähnten Familienmitglieder überlebten Charlotte und Berthold die Zeit des Nationalsozialismus nicht.

Manfred Lichtenstein gehörte ebenfalls in den Familienstammbaum der Familie Lange. Am 22. Januar 1936 als Sohn von Rosa Lange aus erster Ehe geboren wurde er mit gerade einmal 6 Jahren nach Auschwitz gebracht und dort hingerichtet.

Der Stolperstein von Walter Reissner liegt seit dem 22 Mai 2008 in dem Eichenhofweg 9. Nach seiner Deportation im Jahre 1943 in das Konzentrationslager Auschwitz wurde er auch dort hingerichtet.

Der letzte Stolperstein in der Liste gehört Heymann Saloschin und befindet sich seit dem 14 November 2015 in der Bergedorfer Straße 187. Nach seiner Verhaftung im Jahre 1941 erfolgte die Deportation und Ermordung im Konzentrationslager Sachsenhausen.