Deutschland startet erste Auktion für Importe von grünem Wasserstoff

Deutschland startet erste Auktion für Importe von grünem Wasserstoff

Die Bundesregierung hat ein 900-Millionen-Euro-Auktionsprogramm für Importe von grünem Wasserstoff gestartet. Die Idee des sogenannten H2-Global-Mechanismus besteht darin, den Kraftstoff auf dem Weltmarkt zu beziehen und innerhalb der EU an den Meistbietenden zu verkaufen, und er wird von der unternehmensgeführten H2-Global-Stiftung organisiert. sagte das Wirtschaftsministerium.

Über einen Vermittler – die Tochtergesellschaft HINT.CO – schließt die Stiftung langfristige Abnahmeverträge für grünen Wasserstoff und seine Derivate wie Ammoniak, Methanol und nachhaltigen Flugtreibstoff ab, um die Planung und Investitionen von Wasserstoffproduzenten abzusichern.

Andererseits schließt er Kaufverträge in Europa ab. H2 Global kauft die Produkte zu möglichst niedrigen Preisen und verkauft sie dann an den Meistbietenden weiter. Da dies voraussichtlich ein Verlierer sein wird, wird die Regierung die Differenz mit Zuschüssen decken.

Die ersten Lieferungen dieser nachhaltigen Wasserstoffderivate nach Deutschland und Europa sind für Ende 2024 geplant. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass die Regierung 3,5 Milliarden Euro zusätzlich für neue Ausschreibungen bis 2036 zur Verfügung stellen will. Die letzte Regierungskoalition hat versprochen die 900 Millionen Euro für das Auktionsprogramm.

H2 Global ist eine Stiftung, die von deutschen Industrieunternehmen wie z Siemens Energie, Linde, Nordex oder ThyssenKrupp, um beim Hochfahren des Marktes für grünen Wasserstoff zu helfen.

Im Kampf gegen den Klimawandel, Wasserstoff aus erneuerbarem Strom gilt zunehmend als Wunderwaffe für besonders hartnäckige Emissionssektoren wie Schwerindustrie und Luftfahrt.

Siehe auch  German Scholz sieht, dass Holdouts endlich Steuerdeal unterstützt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert