Hannover 96 und Jörg Schmadtke beendeten ihre Partnerschaft nach nur drei Monaten.Zuvor soll es einen Konflikt mit Trainer Titz gegeben haben.
Chaos bei Hannover 96: Der Sportdirektor wollte den Trainer feuern und warf sich raus
Hannover 96 und Jörg Schmadke beenden ihre Zusammenarbeit nach nur drei Monaten.Gerüchten zufolge tobte hinter den Kulissen ein Machtkampf um Trainer Tietz.
Der Rücktritt von Jörg Schmadtke als Sportdirektor bei Hannover 96 hat am Sonntag für Aufregung gesorgt.Der Zweitligist gab bekannt, dass die Partnerschaft „friedlich“ enden werde.Das dürfte aber bedingt zutreffen, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) berichtet.Es soll einen erbitterten Kampf um die Positionen in der Abwehr gegeben haben, der mit der Entlassung des 62-Jährigen endete.
Angeblich kam es im Rennen zwischen dem Anfang des Jahres angetretenen Schmadtke und dem 96-Aktionär Gregor Baum zu einem heftigen Streit.Laut Bild sollen Sporteigentümer eine Aufstockung ihres Personalbudgets gefordert haben, was jedoch abgelehnt wurde.Ein weiterer Streitpunkt: Trainer Christian Tietz.
Hannover ist zwei Punkte von der Aufstiegszone entfernt
Laut „HAZ“ sollen Shmadtke und einige Experten heftige Kritik am Trainer geübt haben.Bereits zu Beginn der Rückrunde dachte Schmadtke darüber nach, Christian Tietz zu entlassen.Außerdem steht die Mannschaft nicht mehr geeint hinter dem Trainer.Es heißt, dass Hannover im Jahr 2026 nur zwei Pflichtspiele verloren habe und damit das eigentliche Problem überdeckt.Nach Angaben der Bild-Zeitung hätte Schmadtke Tietza entlassen, wenn dieser die Beförderung abgelehnt hätte.
Ein weiterer Grund für Tietz, vorerst zu bleiben: Laut HAZ soll sich die Mehrheit der 96 Aktionäre aufgrund der guten sportlichen Lage für den Trainer ausgesprochen haben.Durch einen 1:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Freitag liegen die Niedersachsen auf dem fünften Platz, nur zwei Punkte vom direkten Aufstieg entfernt.Ein mögliches Team für die Bundesliga ist in der Nachfolge von Christian Tietz schon lange geplant.
Zu Einzelfällen äußerte sich Schmadke nicht.„Wir haben Stillschweigen vereinbart“, sagte er der Bild-Zeitung und „wir wünschen der Mannschaft und den Trainern alles Gute für das Erreichen ihres großen Ziels.“
Hannover trifft in den kommenden Wochen auf drei der vier Tabellenteams.
- haz.de: „Bass-Erdbeben bei Hannover 96: Jörg Schmadtke tritt nach drei Monaten als Geschäftsführer zurück“
- bild.de: Jetzt der ehemalige Chef von Schmadtke (Fragen können beantwortet werden)
