Am Samstag stehen die Aufgaben klar fest, was die Aufgabe noch schwieriger macht: Der FC Erzgebirge muss leider gegen den 1. FC Schweinfurt gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Kältepause zu gehen.
Fußball |Liga 3 ist zum Sieg verdammt – Erzgebirge Aue und Schweinfurt sind im Einsatz
Am Samstag wird die Aufgabe noch schwieriger, da die Rollen klar verteilt sind.Um positiv in die Winterpause zu gehen, muss der FC Erzgebirge Aue gegen den 1.FC Schweinfurt gewinnen.
Kehrt vor Weihnachten wieder Ruhe in den Ayers Mountains ein? Am Samstag (14 Uhr im Audiostream und Live-Zitat) empfängt der FC Erzgebirge Aue den gescheiterten Tabellenletzten aus Schweinfurt. Der Sieg ist nötig, und nicht nur das, auch der anschließende Weihnachtsmarkt in Mettenschcht wird ein freudiges Fest.
Trainer Aue Hertel: „Wir müssen alles bewegen“
Cheftrainer Jens Hertel kennt den Druck, der auf ihm und der Mannschaft lastet.Mit drei Punkten kann Aue die gefürchtete Grenze überschreiten, und ein weiterer Fehler könnte zu turbulenten Tagen in der Box führen.„Zu Hause, das letzte Spiel, Mettensicht – das ist ein besonderes Spiel. Wir werden alles tun, um die drei Punkte im Erzgebirge zu behalten“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz.
Wenn man sich die 29 Tore anschaut, die das unterlegene Team 1. FC Schwinport nach der Pause geschossen hat, mahnte Ors Trainer zur Geduld: „Wir haben Erwartungen und müssen abwarten, wie das Stadion funktioniert. Wir müssen alles sammeln, durchhalten und uns auf das Spiel konzentrieren.“Der Sieg sei „wichtig für die Perspektive: Wie fährt man in den Urlaub, kommt zurück? Der Druck ist jetzt noch größer.“
Personell hat sich bei den Violets nicht viel geändert.Nur Marcel Barr kann zurückkommen.Einen Einsatz von Beginn an schloss Härtel jedoch aus: „Absolut nicht. Wir haben die Lektion bereits bezahlt, als wir ihn zweimal eingesetzt haben.“
Schweinfurt kommt auf mickrige sechs Punkte
Schweinfurt kam nach der 2:3-Niederlage letzte Woche gegen den TSV Havelse in der Untergrundverteidigung nicht gerade mit schwerer Brust nach Aue.Der Aufsteiger hat sechs Punkte auf dem Konto und hat den Einzug in die Regionalmeisterschaft bereits gesichert.Außerdem schwächte eine Kältewelle das Team.
Der ehemalige Jenaer Joshua Andres (links) erzielte beim 2:3-Sieg über Howells eines seiner bisher drei Saisontore.
Allerdings ist Trainer Aue vorsichtig: „Sie haben in den letzten Wochen bessere Ergebnisse verdient. Sie spielen aktiver, drücken höher und gehen mutiger ins Spiel.“
