Zoom-Pilotanzeigen für kostenlose Benutzer – TechCrunch

Zoom präsentiert a Pilot-Werbeprogramm die Werbung an Benutzer der kostenlosen „Basic“-Stufe sendet. Das Unternehmen sagt, dass die Anzeigen Investitionen unterstützen und es ihm ermöglichen, seine Plattform weiterhin kostenlosen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

Benutzer der Grundstufe sehen nur dann Ankündigungen, wenn sie an einem Meeting teilnehmen, das von einem anderen Benutzer der Grundstufe veranstaltet wird. Für den ersten Test werden die Ankündigungen auf der Browserseite angezeigt, die Benutzer am Ende ihres Meetings sehen. Zoom kann Werbung in anderen Bereichen der Benutzeroberfläche anzeigen, nachdem die ersten Tests abgeschlossen sind.

Im Rahmen des Pilotprojekts sehen die Zoom-Benutzer auf ihrer Website ein Banner, das einen Link zu ihrem Cookie-Verwaltungstool enthält, damit sie die ihnen angezeigten Anzeigen verwalten können. Zoom stellt außerdem fest, dass es seine Datenschutzerklärung aktualisiert hat, um klarzustellen, dass es keine Meeting-, Webinar- oder Messaging-Inhalte für Marketing-, Verkaufsförderungs- oder Werbezwecke Dritter verwendet.

Bildnachweis: Zoomen

Während das Unternehmen klargestellt hat, dass Benutzer während der Meetings keine Werbung sehen, ist dieser jüngste Schritt eine große Veränderung für Zoom. Der kostenlose Basisdienst der Plattform ermöglicht es Benutzern, Gruppentreffen von bis zu 40 Minuten abzuhalten, wodurch die Popularität von Zoom inmitten der Pandemie gestiegen ist. Mit dieser neuesten Änderung erlegt Zoom seinen kostenlosen Basisbenutzern eine neue Einschränkung auf, die laut eigener Aussage ein notwendiger Schritt ist.

„Diese Änderung stellt sicher, dass sich unsere kostenlosen Basic-Benutzer weiterhin mit ihren Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen über dieselbe robuste Plattform verbinden können, die wir immer angeboten haben“, sagte Janine Pelosi, Marketing Director von Zoom, in einem Kommentar.

Die Änderung kommt, da Zoom das letzte Jahr damit verbracht hat, mehr als nur ein beliebtes Videokonferenz-Tool zu sein. Anfang dieses Jahres hat das Unternehmen einen 100-Millionen-Dollar-Fonds aufgelegt, um in Unternehmen zu investieren, die Apps auf der Grundlage der Unternehmensplattform entwickeln. Zoom hat kürzlich seine erste Investitionsrunde in den Fonds getätigt.

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Im Hinblick auf Akquisitionen hat das Unternehmen kürzlich angekündigt, das deutsche Start-up Karlsruhe Information Technology Solutions, kurz „Kites“, übernehmen zu wollen, um eine auf maschinellem Lernen basierende Übersetzung in Echtzeit auf seine Plattform zu bringen. Zoom hatte auch geplant, Five9, einen Hersteller von Cloud-basierter Kundenservice-Software, zu übernehmen, aber der Deal wurde später abgebrochen.

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