Wie das Elektroauto mit Bilanzbetrug sauber gerechnet wird – Info Marzahn Hellersdorf

Vor 10 Jahren veröffentlichte der renommierte Ökonom Professor Hans-Werner Sinn seine bahnbrechende Studie „Energiewende ins Nichts“. In dieser befasste er sich mit den Rahmenbedingungen für den Industriestandort Deutschland, die aufgrund unglaublicher Umsetzungsrigorosität, dem Versagen von Eliten und schwerwiegenden Reaktorkatastrophen wie Fukushima deutlich schlechter geworden sind.

Besonders die Energiewende und die Mobilitätswende haben Deutschland immer unattraktiver gemacht. Als oberstes Ziel wurde der Verbrennungsmotor verboten, mit Verweis auf den vermeintlichen CO2-Vorteil des Elektroautos. Doch nun wird behauptet, dass der CO2-Fußabdruck des Elektroautos manipuliert und falsch dargestellt wurde.

Um dieses Argument zu verdeutlichen, wird ein simples Beispiel herangezogen: Ein Wanderer, der 6 Kilometer zurücklegt und dabei eine Höhendifferenz von 150 Metern überwindet. Der Rückweg des Wanderers kann nicht einfach nach dem durchschnittlichen Steigungswert berechnet werden, sondern nach dem Grenzwert. Auf das deutsche Stromsystem übertragen, wird dies zur Verdeutlichung genutzt, dass die CO2-Emissionen nicht korrekt bilanziert werden.

Experten behaupten, dass der tatsächliche CO2-Ausstoß von Elektroautos deutlich höher ist als angegeben. Dies hat zur Folge, dass die Kosten für die tatsächlichen CO2-Emissionen letztendlich von der Gesellschaft getragen werden müssen. Eine VDI-Bilanzanalyse vergleicht die CO2-Emissionen von Diesel- und Elektrofahrzeugen und kommt zu dem Schluss, dass die Emissionen von Dieselfahrzeugen zu jedem Zeitpunkt des Fahrzeugbetriebs geringer sind als die von Elektrofahrzeugen.

Es wird appelliert, dass die Politik diesen Bilanzbetrug erkennt und alternative Lösungen für die Mobilitätswende ermöglicht, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten. Prof. Dr. sc. techn. Thomas Koch, Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ist maßgeblich in Forschung, Lehre und Innovation im Bereich Verbrennungsmotoren involviert und betont die Notwendigkeit einer differenzierteren Betrachtung der Mobilitätswende.

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Diese neuen Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Energiewende und die damit verbundenen Maßnahmen zur CO2-Einsparung. Es wird deutlich, dass die bisherigen Ansätze nicht ausreichend waren und alternative Lösungen gefunden werden müssen, um Deutschland als Industriestandort wettbewerbsfähig zu halten.

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