Welt-AIDS-Tag: Diese Therapien helfen HIV-positiven Menschen – Info Marzahn Hellersdorf

Mikrokredite galten lange Zeit als eine effektive Maßnahme gegen Armut. Doch anhand des Beispiels Kambodschas wird die dunkle Seite dieses Konzepts sichtbar. Auch deutsche Investoren profitieren von diesem Geschäft. Studien zeigen aktuelle Entwicklungen und Probleme in der Mikrofinanzierung des Landes auf.

Eine Studie des FIAN Fact Sheet befasst sich mit den Menschenrechtsverletzungen im Mikrofinanzsektor in Kambodscha. Dabei wird deutlich, dass die Vergabe von Mikrokrediten nicht immer zu einer Verbesserung der Lebensverhältnisse der armen Bevölkerung führt. Vielmehr sind immer mehr Menschen in einem Teufelskreis der Schulden gefangen.

Auch eine weitere Studie der Universität Duisburg-Essen untersucht die Situation der Mikrofinanzierung in Kambodscha. Dabei wird deutlich, dass die hohen Zinsen und Gebühren, die mit den Mikrokrediten verbunden sind, für viele Menschen nicht tragbar sind. Oftmals müssen sie ihre Existenzgrundlage verkaufen, um die Schulden begleichen zu können.

Diese Entwicklungen werfen ein kritisches Licht auf das Konzept der Mikrofinanzierung. Oftmals sind es deutsche Investoren, die von diesem Geschäft profitieren. Doch welche Auswirkungen hat dies auf die Menschen vor Ort?

Die Sendung “SWR2 Wissen” hat sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt. In einem Manuskript werden weitere Informationen zur Sendung und zu den Studien präsentiert. Bei Fragen und Anregungen können Leserinnen und Leser eine E-Mail an [email protected] schreiben.

Außerdem ist “SWR2 Wissen” auch auf Mastodon unter https://ard.social/@SWR2Wissen verfügbar. Hier können Interessierte weitere interessante Beiträge zum Thema Mikrofinanzierung und anderen Wissensthemen finden.

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