WCS-Wissenschaftler liefern über 50.000 Bilder von Kamerafallen für eine umfassende Studie über die Tierwelt des Amazonas

WCS-Wissenschaftler liefern über 50.000 Bilder von Kamerafallen für eine umfassende Studie über die Tierwelt des Amazonas

Newswise – LA PAZ, Bolivien (16. Mai 2022) – WCS-Wissenschaftler, die im riesigen Amazonasbecken arbeiten, lieferten mehr als 57.000 Bilder von Kamerafallen für eine neue Studie, die in der Zeitschrift veröffentlicht wurde Ökologie von einem internationalen Team aus 120 Forschungseinrichtungen.

Die Studie besteht aus mehr als 120.000 Bildern, die in acht Ländern aufgenommen wurden und die bisher größte Datenbank mit Fotos der unglaublichen Vielfalt der amazonischen Tierwelt darstellen. Die Bilder zeigen 289 Arten, die von 2001 bis 2020 an 143 Feldstandorten aufgenommen wurden.

WCS-Bilder aus Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador und Peru zeigen verspielte Babyjaguare, einen riesigen Ameisenbär, der sich in einem Schlammsumpf sonnt, schwer fassbare kurzohrige Hunde sowie Tapire, Pekaris mit weißen Lippen, Harpyienadler, Tukane, Pumas und Anden Tiere. Bären und Dutzende anderer Arten. Jaguare und Andenbären sind prioritäre Arten für WCS.

Ziel der Studie ist es, eine Datenbank mit Bildern der amazonischen Fauna aufzubauen und gleichzeitig den Verlust, die Fragmentierung und den Klimawandel von Lebensräumen zu dokumentieren. Das Amazonasbecken umfasst fast 3,2 Millionen Quadratmeilen (8,5 Millionen Quadratkilometer) in Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Peru, Suriname und Venezuela.

„Die WCS-Wissenschaftler waren stolz darauf, mit einer so vielfältigen Gruppe von Wissenschaftlern und Organisationen an dieser wichtigen Studie zusammenzuarbeiten“, sagte Robert Wallace, WCS Greater Madidi-Tambopata Landscape Program Director und Co-Autor der Studie. Die Zehntausende von WCS-Bildern werden als wichtige Datenpunkte dienen, um zu zeigen, wo sich die Tierwelt und die erstaunliche Artenvielfalt im Amazonasgebiet befinden.

147 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 122 Forschungsinstituten und Naturschutzorganisationen arbeiteten an der Ökologie Studie, die vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchgeführt wurde.

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Diese Studie ist das erste Mal, dass Kamerafallenbilder aus verschiedenen Regionen des Amazonas in einem so großen Umfang zusammengestellt und standardisiert wurden.

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WCS (Wildlife Conservation Society)

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