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Wald-Rambo in Oppenau: Polizei bittet Yves Rausch um Anruf! – News Inland

Wald-Rambo in Oppenau: Polizei bittet Yves Rausch um Anruf! - News Inland

Oppenau – Seit Sonntag ist der Wald-Rambo Yves Rausch (31) aus Oppenau auf der Flucht. Freitagnachmittag erklärte die Polizei: Jetzt ändert sie ihre Strategie.

Kuschelkurs statt Konfrontation!

Er sei sich nicht mehr so sicher, dass Yves Rausch wirklich so gefährlich sei, wie er zunächst angenommen hat, erklärte Reinhard Renter, Leiter des Polizeipräsidiums in Offenburg. Grund dieser Einschätzung seien Aussagen von Rauschs Freunden und Familie.

Der Polizei-Chef machte dem vermutlich immer noch schwer bewaffneten Wald-Rambo ein Kooperationsangebot!


Reinhard Renter, Leiter des Polizeipräsidiums in Offenburg (Baden-Württemberg)Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

„Ich bitte ihn inständig, mit uns Kontakt aufzunehmen. Sollte er noch über Kommunikationsmittel verfügen, soll er uns anrufen. Oder über die Familie oder Freunde Kontakt aufnehmen. Wir sind nicht auf Konfrontation aus“, so Renter. Im Wald gilt vorerst ein Schieß-Verbot – auch für Jäger.

Man wolle eine Entspannung im Raum Oppenau erreichen. Renter wandte sich an Rausch: „Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Rufen Sie uns an!“

Es sei nicht auszuschließen, dass bereits eine Kontaktaufnahme von Rausch zu Freunden erfolgt sei, so Renter. Man gehe davon aus, dass der Wald-Rambo sich noch immer in der Gegend aufhalte. Im oder am Wald. Allerdings ist nicht klar, wie gut der Telefon-Empfang dort ist.

Keine Straffreiheit für den Wald-Rambo

Yves Rausch hatte in seiner Waldhütte am Sonntag vier Polizisten entwaffnet, einen von ihnen permanent mit einer Pistole bedroht. Dieser Beamte sei am heutigen Freitag wieder im Dienst, erklärte Polizei-Chef Renter.

Mit den Waffen der Polizisten war der Wald-Rambo am Wochenende getürmt, seitdem hält er sich versteckt. 200 bis 400 Beamte waren bisher rund um die Uhr im Einsatz, durchsuchten auch Erdlöcher.

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„Besonders schwere räuberische Erpressung“ wird Rausch zur Last gelegt. Bedeutet: Wird der Wald-Rambo gefasst, muss er mit einer Haftstrafe zwischen fünf und 15 Jahren rechnen.

Straffreiheit will die Polizei dem Wald-Rambo ausdrücklich nicht anbieten. Aber: „Ein aktives, positives Verhalten, Reue zeigen“ könne zu einem milderen Urteil führen, sagte Polizei-Chef Renter. „Ich hoffe, dass dieser Appell heute wirksam ist. Dann ist es nächste Woche vorbei.“

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Korbinian Geissler

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