Vitamin D: Langfristige Gesundheitsstörungen bei Überdosierung – Info Marzahn Hellersdorf

Vitamin D ist ein essentieller Nährstoff für den Körper, der normalerweise durch Sonnenlicht produziert wird. Dennoch nehmen viele Menschen im Winter Vitamin-D-Präparate ein, um ihren Bedarf zu decken. Allerdings warnten Experten davor, dass eine Überdosierung von Vitamin D langfristige gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

Der Konsens der Fachleute lautet, dass Vitaminpräparate nur bei einem ärztlich diagnostizierten Mangel oder erhöhtem Bedarf eingenommen werden sollten. Im Sommer kann der Körper selbst ausreichend Vitamin D produzieren und speichern, weshalb im Winter keine zusätzliche Zufuhr erforderlich ist.

Trotzdem sind Vitamin-D-Präparate sehr beliebt, obwohl Untersuchungen hohe Dosierungen in vielen Nahrungsergänzungsmitteln festgestellt haben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte vor den langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch hochdosierte Vitamin-D-Präparate. Eine Überdosierung kann dazu führen, dass Calcium aus den Knochen gelöst wird und sich in Gefäßen, Gewebe und Organen ablagert.

Symptome einer Vitamin-D-Überdosierung sind unter anderem Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsverlust, Nierensteine und Nierenverkalkung. Studien haben gezeigt, dass bereits eine tägliche Einnahme von 100 Mikrogramm (4.000 IU) Vitamin D die Knochendichte verringern und das Sturzrisiko erhöhen kann. Die empfohlene maximale Tagesdosis beträgt nur 20 Mikrogramm (800 IU) Vitamin D.

Es wird empfohlen, dass Personen ohne ausreichende Vitamin-D-Bildung oder -speicherung täglich nicht mehr als 20 Mikrogramm einnehmen sollten. Bei Zweifeln am Vitamin-D-Spiegel sollte ein Arzt konsultiert und ein Test durchgeführt werden, um einen möglichen Mangel festzustellen. Sollte kein Mangel oder erhöhter Bedarf festgestellt werden, sind Vitamin-D-Präparate nicht notwendig.

Bei der Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sollte immer auf eine maximale Tagesdosis von 20 Mikrogramm geachtet werden. Bei Symptomen einer Vitamin-D-Überdosierung ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen. Babys und Kleinkinder bis zum ersten Geburtstag sollten täglich zehn Mikrogramm Vitamin D einnehmen. Bei Pflegeheimbewohnern wird eine Einnahme von bis zu 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag empfohlen.

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Es ist entscheidend, den eigenen Vitamin-D-Spiegel im Auge zu behalten und die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten verantwortungsvoll zu handhaben, um mögliche gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

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