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UPDATE 1 – Deutsche Unternehmen fordern Details zum Impfstatus der Mitarbeiter an

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BERLIN, 1. September (Reuters) – Die Bundesregierung erwägt, die Datenschutzbestimmungen vorübergehend zu lockern, damit Unternehmen wissen, ob ihre Mitarbeiter gegen COVID-19 geimpft sind, teilten Minister am Mittwoch mit.

Viele Länder machen die Impfung für Beschäftigte im Gesundheitswesen und im öffentlichen Dienst obligatorisch, und einige Unternehmen – insbesondere in den Vereinigten Staaten – haben damit begonnen, von ihren Mitarbeitern eine Impfung zu verlangen.

Aber Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte der Überwachung von Bürgern durch NS- und kommunistische Staaten strenge Gesetze, die den Datenschutz regeln, was bedeutet, dass es Unternehmen untersagt ist, sich über damit verbundene Gesundheitsfragen zu informieren.

Deutsche Unternehmen drängen darauf, Mitarbeiter nach Impfungen befragen zu können, und die Regierung versucht, mehr Menschen dazu zu bringen, sich impfen zu lassen, da die Infektionen wieder zunehmen. Fast 61 % der Bevölkerung haben beide Injektionen erhalten und 65 % mindestens eine.

Das Kabinett einigte sich am Mittwoch darauf, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Auszeit gewähren müssen, um sich impfen zu lassen, und sagte, dass Unternehmen, die über Schutzmaßnahmen entscheiden, den Impfstatus ihrer Mitarbeiter berücksichtigen könnten, wenn sie davon wüssten.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sagte, die Regierung prüfe, ob Unternehmen Fragen zu Impfungen stellen dürfen, insbesondere für Jobs, die er als gefährdet bezeichnete.

In der Koalition habe es zu diesem Thema schwierige Diskussionen gegeben, insbesondere zwischen Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (Christdemokraten).

Heil sagte der ARD, er wisse, dass viele Arbeitnehmer auch den Impfstatus ihrer Kollegen wissen wollen, aber laut Gesetz können Arbeitgeber nicht fragen.

„Gesundheitsdaten von Arbeitnehmern sind besonders sensibel“, sagte Justizministerin Christine Lambrecht, ebenfalls SPD, der Mediengruppe Funke.

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Heil sagte, es seien pragmatische Lösungen nötig, etwa in Krankenhäusern oder Gefängnissen.

Es wurden bereits Ausnahmen von Datenschutzgesetzen gewährt, um Restaurants die Wiedereröffnung zu ermöglichen, wobei Mitarbeiter und Kunden nachweisen müssen, dass sie geimpft, geheilt oder negativ getestet wurden.

Mehrere Tausend Menschen marschierten am Samstag und Sonntag zu unbefugten Protesten gegen Impfungen und Coronavirus-Beschränkungen durch die Straßen Berlins.

Das Land meldete am Mittwoch 13.531 neue Fälle und 23 Todesfälle, was die Gesamtzahl der Fälle auf über 3,9 Millionen und die Zahl der Todesopfer auf 92.223 erhöht (Berichterstattung von Emma Thomasson und Christian Kraemer; Redaktion von Barbara Lewis)

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