Ungeklärte Streitpunkte nach Gesprächen zu Bergkarabach | Info Marzahn Hellersdorf

Nach dem Sieg Aserbaidschans im Bergkarabach-Konflikt wurden Gespräche über die “Wiedereingliederung” der Region geführt. Es sollen jedoch noch viele Streitpunkte mit den Armeniern nicht geklärt sein und es wird behauptet, dass Aserbaidschan die Waffenruhe verletzt habe. Ein strittiger Punkt ist die Umsetzung der Forderung Aserbaidschans, dass die in Bergkarabach lebenden ethnischen Armenier ihre Waffen abgeben sollen. Sowohl Armeniens Regierungschef Paschinjan als auch Russlands Präsident Putin appellieren an die Befriedung des Konflikts und den Respekt vor den Rechten der Armenier in Bergkarabach.

Bei den Gesprächen in Jewlach konnte noch keine endgültige Einigung erzielt werden. Die Kämpfe haben Hunderte von Menschen das Leben gekostet und es werden weiterhin Evakuierungen von Zivilisten aus gefährlichen Orten in Bergkarabach durchgeführt. Angesichts dieser humanitären Krise hat die EU beschlossen, 500.000 Euro für Hilfe in der Region bereitzustellen.

Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan in Bezug auf Bergkarabach währt seit Jahrzehnten und wird von Russland als Schutzmacht Armeniens und der Türkei als Unterstützer Aserbaidschans beeinflusst. Obwohl Bergkarabach völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, wird die Region von einer armenischen Bevölkerung bewohnt. Die anhaltenden Gespräche und Bemühungen um eine friedliche Lösung zeigen deutlich, dass es noch eine lange Zeit dauern wird, bis der Konflikt endgültig beigelegt ist.

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