Sasol ecoFT is working on developing sustainable aviation fuels, using its Fischer-Tropsch technology.

Sasol mobilisiert, um nachhaltige Flugkraftstoffe zu entwickeln

Sasol ecoFT arbeitet mit seiner Fischer-Tropsch-Technologie an der Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe.

Bruce Bennett/Getty Images

  • Das Nachhaltigkeitsgeschäft von Sasol gab bekannt, dass es Partnerschaften eingegangen ist, um nachhaltige Flugkraftstoffe zu entwickeln.
  • Eines davon, Green Fuels Hamburg, zielt darauf ab, den Luftfahrtsektor zu dekarbonisieren und mindestens 10.000 Tonnen Kerosin pro Jahr zu produzieren.
  • Sasol ecoFT setzt auf die Fischer-Tropsch-Technologie der Gruppe, um grünen Wasserstoff in nachhaltige Kohlenstoffquellen umzuwandeln.

Das Nachhaltigkeitsgeschäft von Sasol gab zwei neue internationale Partnerschaften zur Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe bekannt.

Das erste ist ein Konsortium namens Green Fuels Hamburg, das die Dekarbonisierung des Luftverkehrs zum Ziel hat. Sasol ecoFT wird mit den deutschen Energieunternehmen Uniper und Siemens Energy sowie dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zusammenarbeiten, um die Machbarkeit der Produktion von CO2-neutralem oder grünem Kerosin – einem nachhaltigen Flugkraftstoff – in Deutschland zu untersuchen.

Ab 2026 sollen nach Möglichkeit jährlich mindestens 10.000 Tonnen grünes Kerosin für die Luftfahrtindustrie produziert werden.

Unterstützt wird das Konsortium von der Technischen Universität Hamburg, einem beratenden Partner, dem Hamburger Senat und dem Hamburger Flughafen. Laut der von Sasol ecoFT veröffentlichten Erklärung hat auch Emirates Airline Interesse bekundet, das produzierte Power-to-Liquid-Kerosin zu verwenden.

Hamburg wurde als guter Standort für das Großprojekt identifiziert – die Region ist nah an erneuerbaren Energien und hat Luftfahrtkunden.

Im Hamburger Hafen entsteht eine kommerzielle Großanlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff aus erneuerbarem Strom aus Offshore-Windkraftanlagen. Die Flüssigbrennstoffanlage wird die Fischer-Tropsch-Technologie – für die Sasol bekannt ist – verwenden, um grünen Wasserstoff in CO2-neutrales Kerosin, einen nachhaltigen Flugkraftstoff, umzuwandeln.

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist grüner Wasserstoff eine Schlüsseltechnologie der Zukunft… Der Aufstieg des Wasserstoffmarktes ist eines der wichtigsten Projekte in der Wirtschafts- und Energiepolitik Norddeutschlands und von immenser Bedeutung für ganz Deutschland“, sagte Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation. Nachhaltige Flugkraftstoffe – die die CO2-Emissionen reduzieren – werden mit der Wiederaufnahme des Flugverkehrs immer wichtiger.

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„Grüne Wasserstoffkraftstoffe werden eine entscheidende Rolle bei der Dekarbonisierung des Luft- und Seeverkehrs spielen“, sagte Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft. Kerstan fügte hinzu, dass Green Fuels Hamburg auch dazu beitragen würde, Hamburgs Wirtschaft zu transformieren und seine Klimaziele zu erreichen. „Wir unterstützen daher das Konsortium und begrüßen es sehr, dass es dazu beiträgt, Hamburg in eine klimaneutrale Zukunft zu führen.“

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Sasol ecoFT hat außerdem eine Absichtserklärung mit dem deutschen Flugzeughersteller Deutsche Aircraft geschlossen, um eine nachhaltige Flugkraftstofftechnologie mit grünem Wasserstoff zu entwickeln.

Deutsche Aircraft entwickelt ein kleineres, effizienteres Flugzeug – die D328eco – mit dem Ziel, klimaneutral zu sein. Das Flugzeug soll 2026 zertifiziert werden und auf grünem Wasserstoff basierende nachhaltige Flugkraftstoffe sowie einen weiteren zertifizierten nachhaltigen Flugkraftstoff und normales Kerosin verwenden.

Helge Sachs, Senior Vice President von Sasol ecoFT, betonte, wie wichtig es ist, die gesamte Wertschöpfungskette der Luftfahrt zu berücksichtigen, um Klimaneutralität zu erreichen. „Die Bündelung der Kräfte zwischen Flugzeugherstellern und Treibstoffproduzenten ist von entscheidender Bedeutung, wenn wir sicherstellen wollen, dass die Luftfahrt nachhaltig wird und gleichzeitig die höchstmöglichen Sicherheitsstandards gewährleistet werden“, sagte Sachs.

Näher an der Heimat ist Sasol auch Teil eines Konsortiums namens HyShiFT, das in Secunda nachhaltigen Flugtreibstoff entwickelt. Weitere Konsortialpartner sind das deutsche Unternehmen für erneuerbare Energien Enertrag und das Chemieunternehmen Linde.

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