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Riesige Rauchwolke: Starke Explosion erschüttern Beirut – hunderte Verletzte

Riesige Rauchwolke: Starke Explosion erschüttern Beirut - hunderte Verletzte
Panorama Riesige Rauchwolke

Starke Explosion erschüttern Beirut – hunderte Verletzte

| Lesedauer: 2 Minuten

Starke Explosion erschüttert libanesische Hauptstadt Beirut

In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es zu einer schweren Explosion gekommen. Sicherheitskreisen zufolge ereignete sich die Explosion in dem Teil des Hafens, wo sich Lagerhäuser befinden. Die Wucht der Explosion ließ Fenster bersten und drückte Türen ein.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es zu zwei starken Explosionen gekommen. Über der Stadt war eine riesige Rauchwolke zu sehen. Das Rote Kreuz spricht von hunderten Opfern.

Bei zwei starken Explosionen in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Dienstag Dutzende Menschen verletzt worden. Zudem gebe es einen hohen Sachschaden, zitierte der Fernsehsender LBC Hamad Hassan am Dienstag. Das Rote Kreuz spricht von hunderten Verletzten. 

Diverse Videos zeigen zwei Explosionen in der Nähe des Hafens. Eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtete von einer starken Erschütterung im Stadtzentrum und von großen Schäden. Durch die Wucht der Explosion gingen auch Fenster zu Bruch. Über der Stadt stieg eine große Rauchwolke auf. Ein AP-Fotograf in der Nähe des Hafens sah Verletzte am Boden liegen und im Stadtzentrum Verwüstungen.

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Die gewaltigen Explosionen könnten nach Angaben der Sicherheitsbehörden durch altes Sprengmaterial verursacht worden sein. Es könnte sich um schon „vor Jahren konfisziertes Sprengmaterial“ gehandelt haben, das in einem Gebäude im Hafen gelagert worden sei, sagte Sicherheitschef Abbas Ibrahim. „Es war anscheinend hochexplosives Material“, fügte er vor Journalisten hinzu.

Die libanesische Armee half dabei, Verletzte in Krankenhäuser zu bringen. Bürger wurden aufgerufen, Blut zu spenden. Im Internet kursierten Fotos von zerstörten Fenstern an Wohnhäusern und Trümmern auf den Straßen. Dutzende Autos wurden beschädigt. Ein Polizist sagte, die Schäden erstreckten sich kilometerweit. Kurz nach der Explosion fielen Telefon und Internet in der Stadt aus. „Wir saßen in unserem Wohnzimmer, und plötzlich fielen uns die Wand und Glas auf den Kopf“, sagte ein Anwohner namens Rumi.

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Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Einige örtliche Fernsehsender berichteten, die Explosion habe sich im Hafen in einem Bereich ereignet, in dem Feuerwerkskörper gelagert wurden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete, am Hafen sei in einem Lagerhaus in der Nähe mehrerer Getreidespeicher ein Feuer ausgebrochen.

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Premierminister Hassan Diab rief für Mittwoch einen nationalen Tag der Trauer aus. Israel dementierte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters jedwede Beteiligung an den Explosionen. In den vergangenen Tagen hatte es eine Konfrontation zwischen Israel und der radikalislamischen Hizbollah-Miliz gegeben, nachdem ein vermeintlich israelischer Luftschlag einen Hizbollah-Kämpfer in Syrien tötete.

Ein Sprecher des Weißen Hauses in Washington erklärte, die USA würden das Geschehen in Beirut eng verfolgen. Zeugen berichteten, dass die Explosion selbst in Larnaka auf Zypern, 200 Kilometer entfernt, zu hören war.

Der Libanon ringt in diesen Wochen mit seiner schwersten Krise seit Jahrzehnten. Früher am Tag hatten Protestierende aus Wut über Stromabschaltungen versucht, das Energieministerium zu stürmen. Vor dem Gebäude kam es am Dienstag zu Rangeleien mit Einsatzkräften, und die Demonstranten kündigten eine Sitzblockade an.

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Korbinian Geissler

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