Q&A: Kehrt Deutschland zur Bewältigung der Gasversorgungskrise zur Kohle zurück?

Q&A: Kehrt Deutschland zur Bewältigung der Gasversorgungskrise zur Kohle zurück?

Die EKBG sieht die Nutzung von Kohlekraftwerken vor, die Teil der Notstandsreserven der fossilen Kraftwerke Deutschlands sind. Auf diesen Reserven gelegene Kraftwerke dürfen nicht am normalen Strommarkt teilnehmen (d.h. sie können keinen Strom erzeugen und an der Börse verkaufen), können aber von den Übertragungsnetzbetreibern zur Stromnetzstabilisierung herangezogen werden (Netz Reserve) oder bei akutem Versorgungsengpass (Braunkohlensicherheitswache).

Netzreserve: Die Netzreserve enthält Anlagen, die zur vorübergehenden oder endgültigen Stilllegung vorgesehen sind, aber von den Netzbetreibern als systemrelevant eingestuft werden und daher vorgehalten werden müssen. Die Netzreservekraftwerke haben eine Gesamtleistung von 7.293 Megawatt (MW), von denen mehr als die Hälfte Kohleblöcke sind. Bisher arbeiten diese meist nur wenige Stunden im Jahr, um das Netz bei starker Einspeisung erneuerbarer Energien im Norden und Leitungsengpässen im Süden zu stabilisieren (Re-Dispatch).

Sicherheitswache: Das Gesagte Sicherheitsüberwachung wurde konfiguriert als Speichergleis für Braunkohlekraftwerke zurückgezogen im Rahmen einer Klimaschutzprogramm 2014. Acht Braunkohleblöcke mit einer Gesamtkapazität von 2,7 GW wurden bis zum vollständigen Rückbau nach vier Jahren in die Sicherheitsreserve überführt. Drei dieser Einheiten wurden bereits im Mai 2022 ausgemustert. Anlagenbetreiber erhalten insgesamt 1,61 Milliarden Euro die Blöcke in die Reserve zu stellen und muss dafür sorgen, dass die Fabriken ggf. innerhalb von 10 Tagen betriebsbereit sind. Seit der Einführung der Sicherheitswache ist dies nicht mehr der Fall einmal benutzt (aus April 2021).

Die EKBG schreibt vor, dass als erster SchrittNicht gasbefeuerte Kraftwerke Netzreserve wieder zum Strommarkt zugelassen werden, wenn die Alarm Szene oder die Notfall Phase des nationalen Gasversorgungssicherheitsplans eingeleitet. Die Alarmstufe (zweithöchste) wurde am 24. Juni 2022 ausgerufen.

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Die Kapazität installiert in Die Netzreserve beträgt ca. 4,3 GW Kohlekraftwerke und 1,6 GW Mineralölkraftwerke. Darüber hinaus beteiligten sich Kohlekraftwerke an einer Zahlungsangebot im Gegenzug für ihre Stilllegung (im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs), die 2022 und 2023 in Kraft treten würde, ebenfalls der Netzreserve zugeführt. Ihre Kapazität beträgt 2,1 GW im Jahr 2022 und weitere 0,5 GW im Jahr 2023.

Am 21. Juli, der Das teilte das Wirtschaftsministerium mit dass, wenn Kohle- und Ölkraftwerke nicht genug zur Gaseinsparung bei der Stromerzeugung beitragen, dann die Kraftwerke der Sicherheitsuhr wird aufgefordert, Gaskraft im System zu ersetzen. Die Regierung arbeitet an einer entsprechenden Verordnung, die es diesen Braunkohlefabriken ermöglicht, ab dem 1. Oktober zurückzukehren.

Die Fabriken wieder arbeiten zu lassen wird sparen 5-10 TWh Erdgas im kommenden Winter in Deutschland und in ähnlicher Menge in ganz Europa.

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