OECD fordert Reform der Schuldenbremse aufgrund des geringen Wachstums – Info Marzahn Hellersdorf

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland veröffentlicht und erwartet in den kommenden Jahren ein niedrigeres Wachstum. Reformen der Schuldenbremse werden empfohlen, um die Konjunktur anzukurbeln und das Wirtschaftswachstum zu steigern.
Für das laufende Jahr wird lediglich ein Wachstum von 0,2 Prozent erwartet, während für das Jahr 2025 ein stärkeres Wachstum von 1,1 Prozent prognostiziert wird. Im Vergleich zum Rest des Euroraums ist die Industrieproduktion in Deutschland weiterhin beeinträchtigt, da Unternehmen sich mit Investitionen zurückhalten aufgrund von Unsicherheiten.
Die restriktive Fiskalpolitik und geringe öffentliche Ausgaben haben ebenfalls Auswirkungen auf die Konjunktur. Die OECD empfiehlt daher Bürokratieabbau, Steuerreformen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Es wird erwartet, dass die deutschen Exporte stabil wachsen werden im Jahr 2025, während private Investitionen allmählich wieder ansteigen sollen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung und erneuerbaren Energien.

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