Nyeema Harris zur außerordentlichen Knobloch-Familienprofessorin an der YSE ernannt

Nyeema Harris zur außerordentlichen Knobloch-Familienprofessorin an der YSE ernannt

Nyeema Harris

Nyeema Harris, eine Umweltwissenschaftlerin, die die Mechanismen untersucht, die das Fortbestehen von Wildtieren fördern und bedrohen, wurde zur Knobloch Family Associate Professor of Wildlife and Land Conservation ernannt.

Sie ist Fakultätsmitglied an der Yale School of the Environment (YSE).

Der Knobloch Family Chair unterstützt ein vollwertiges oder festangestelltes YSE-Fakultätsmitglied, dessen akademische Forschung oder Lehre sich der Wildtier- und Landerhaltung widmet, mit einer Vorliebe für das Studium von Tiermigrationsmustern und dem Schutz von Lebensräumen in großen Landschaften oder Regionen. Diese Position reagiert auf einen wachsenden Bedarf, Wildtierwissenschaften zu nutzen, um reale und feldbasierte Naturschutzlösungen zur Unterstützung der langfristigen Koexistenz von Mensch und Wild in weiten Landschaften zu informieren.

Nach ihrer Promotion verbrachte Harris ein Jahr als regionale Wildtierbiologin mit angewandter Naturschutzarbeit in der Eastern Region und an der Pacific Northwest Research Station des US Forest Service. Anschließend hatte sie ein Postdoktorandenstipendium bei der National Science Foundation im Department of Environmental Science, Policy, and Management an der University of California, Berkeley, gefolgt von einem zweiten Postdoktorandenstipendium am ehrwürdigen Luc Hoffman Institute des World Wildlife Fund in der Schweiz.

Der gebürtige Philadelphiaer kam im Juli 2021 als außerordentlicher Professor für Wildtiere und Landschutz zu Yale.

Harris, dessen Stipendiat sich auf Wildtier- und Naturschutzbiologie konzentriert, hat auch große Fähigkeiten in der räumlichen Analyse von Wildtiervorkommen und -bewegungen als Folge des Verlusts von Lebensräumen und der Landnutzungsplanung in vom Menschen dominierten Landschaften bewiesen. Sie arbeitet im ländlichen Westafrika und in urbanen Zentren der USA. Sie verwendet und integriert verschiedene Methoden, um ein breites Themenspektrum zu untersuchen, darunter Parasiten-Wildtier-Beziehungen und das Potenzial für Ko-Aussterben in einer Zeit globaler Umweltveränderungen; die Entwicklung ländlicher und städtischer Infrastruktur und die räumliche Verbreitung fleischfressender Säugetiere und ihrer Beutetiere; Demographie und Widerstandsfähigkeit von Wildtierpopulationen; und Wildtiermanagementsysteme. Das Hauptthema seiner Forschung ist die Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses, das die Entwicklung der Landnutzung so beeinflusst, dass das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in komplexen Landschaften gefördert wird.

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Harris hat bereits bedeutende Beiträge an drei Forschungsfronten geleistet. Erstens hat es grundlegende Beiträge zur Auflösung räumlicher Muster der Diversität von Parasitenarten geleistet, die durch die räumliche Verteilung ihrer fleischfressenden Wirtsarten bestimmt werden. Diese Arbeit stellt ein wenig untersuchtes und aktuelles Gebiet dar, da sie dazu beiträgt, die Schädlingsbekämpfung und die Minderung potenzieller menschlicher Folgen der Krankheit zu informieren. Sie hat auch fortschrittliche nicht-invasive Tracking-Technologie eingesetzt, um zu untersuchen, wie die menschliche Landnutzung die räumliche Verteilung von Raubtieren und Beute von Säugetieren in Schutzgebieten beeinflusst. Seine Arbeit hat zu einem neuen Denken über Räuber-Beute-Wechselwirkungen und Naturschutz geführt und die herkömmliche Weisheit herausgefordert. Schließlich untersucht sie die räumlichen Muster des Vorkommens von Wildtieren in stark urbanisierten Umgebungen.

Aufgrund ihrer herausragenden Beiträge und ihres Potenzials auf diesem Gebiet wurde Harris zum Early Career Fellow ihrer wichtigsten Berufsgesellschaft, der Ecological Society of America (ESA), ernannt. Viele ihrer Stipendien stammen von der National Science Foundation, aber sie hat auch Auszeichnungen vom Fulbright US Scholars Program, der German Society for Mammalian Biology und der Detroit Zoological Society erhalten.

Harris ist ein angesehener und engagierter Kollege. Sie ist eine engagierte Lehrerin und Mentorin, die Studierende, Masterstudierende, Doktoranden und Postdoktoranden aktiv berät. Außerhalb von Yale hat sie eine lange Geschichte als Prüferin für Fachzeitschriften mit Peer-Review. Sie ist regelmäßige Gutachterin von Vorschlägen der National Science Foundation und Mitherausgeberin im Herausgebergremium der renommierten Proceedings of the Royal Society B.

Sie setzt sich auch für die Förderung von Vielfalt, Gerechtigkeit, Gerechtigkeit und Inklusion in ihrem Beruf und bei der ESA ein, unter anderem als Organisatorin des ESA-Symposiums für die dreijährige Sektion Black Ecologist, als Mitglied des Unterkomitees des Commitment to Human Diversity Award, a Mitglied des Diversity and Education Committee, und sie ist Mitbegründerin/Co-Vorsitzende der Black Ecologist Section.

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Harris erwarb einen Bachelor of Science in Wildlife Science vom Virginia Polytechnic Institute and State University, einen Master of Science in Wildlife Biology von der University of Montana und einen Ph.D. in Fischerei, Wildtieren und Naturschutzbiologie von der North Carolina State University.

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