Neurowissenschaft als Wissenschaft vom Krebs – Info Marzahn Hellersdorf

Neue Erkenntnisse in der Forschung zu Hirntumoren

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7000 Menschen an Hirntumoren, eine ernste Gesundheitsgefahr vor allem für ältere Personen und Kinder. Neurowissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Tumore aktiv das Nervensystem nutzen, um zu wachsen und sich anzupassen.

Eine starke synaptische Verbindung zwischen Tumor und Gehirn senkt die Überlebenschancen der Patienten erheblich. Tumore können auch Botenstoffe aus Nervenzellen nutzen, um ihr Wachstum zu fördern und resistenter gegen Chemotherapie zu werden. Dieses Phänomen ist nicht nur bei Hirntumoren, sondern auch bei anderen Krebsarten wie Prostata-, Brust- und Bauchspeicheldrüsenkrebs bekannt.

Die Forschung zu diesen Zusammenhängen hat zur Entstehung neuer Disziplinen wie der Neuroonkoimmunologie geführt. In Heidelberg wird sogar das Europäische Zentrum für Neuroonkologie gegründet, um sich mit neuen Ansätzen zur Bekämpfung von Krebs zu befassen.

Die Erforschung dieser Zusammenhänge im Bereich der Cancer Neuroscience könnte möglicherweise neue Wege zur Behandlung von Krebs aufzeigen. Mit dem Fokus auf die Wechselwirkungen zwischen Tumoren und dem Nervensystem könnte die medizinische Gemeinschaft bald innovative Therapien entwickeln, die das Überleben von Krebspatienten verbessern könnten.

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