ModMic Uni, USB & Wireless im Test: Ansteckmikrofone machen aus dem Kopfhörer ein Headset

ModMic Uni, USB und drahtlose Clip-Mikrofone im Test

tl; DR: Die Mikrofone der ModMic-Serie von Antlion Audio bilden eine Brücke mit einem interessanten Konzept für Benutzer, die ihre bereits guten Kopfhörer in Kopfhörer verwandeln möchten. Das System dahinter und die Sprachqualität der Soundrekorder sind beeindruckend. Der Preis liegt jedoch zwischen 60 und 125 Euro.

Aufsteckmikrofone für 60 bis 125 Euro

Aufgrund der aktuellen Situation befinden sich heutzutage immer mehr Menschen im Home Office und müssen möglicherweise zum ersten Mal an Video- oder Telefonkonferenzen teilnehmen. Normalerweise beginnt die Suche nach einem geeigneten Helm. Was aber, wenn der Benutzer bereits gute Kopfhörer hat und daher nur ein neues Mikrofon benötigt? Es gibt eine Fülle normaler Mikrofone wie das Elgato Wave: 3 (Test), aber je nach Einsatzgebiet können sie ärgerlich sein, da sie häufig einen großen Bereich des Gesichts bedecken. Clip-Mikrofone hingegen sind oft zu weit vom Mund entfernt und laufen Gefahr, dass unerfahrene Benutzer bei jeder Bewegung auf der Kleidung unschöne Geräusche verursachen.

Antlion Audio hat die ModMic-Produktlinie genau für solche Szenarien entwickelt. Beim ModMic Uni für 60 Euro besteht dies aus der rein analogen Version mit Buchse, dem ModMic USB für 85 Euro mit integrierter Soundkarte und dem kabellosen ModMic Wireless für 125 Euro. Aber wofür werden diese zusätzlichen Mikrofone in der Praxis verwendet? Dieser Test sollte Informationen darüber liefern.

ModMic Uni, USB und Wireless Test

Design und Verarbeitung

Alle drei Testkandidaten werden von Antlion Audio in einem relativ soliden Gehäuse geliefert, in dem die Mikrofone und das entsprechende Zubehör sicher aufbewahrt und transportiert werden können. Das darin enthaltene Zubehör ist jedoch klein: Zusätzlich zu den erforderlichen Halterungen, auf die später noch näher eingegangen wird, und Clips zum Verriegeln der entsprechenden Kabel verfügt die drahtlose Version des ModMic auch über ein USB-Verlängerungskabel. – das ist alles.

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Gute Verarbeitung, aber fest angeschlossenes Kabel

Alle Mikrofone sind gut verarbeitet, aber die analogen und USB-Versionen verfügen über ein Kabel, das fest mit dem Schallsensor verbunden ist. Bei häufigem und besonders mobilem Einsatz, bei dem das Mikrofon wiederholt ein- und ausgepackt wird, steigt das Risiko eines Kabelbruchs, wodurch der ModMic schnell zu Elektronikschrott werden kann. Ein abnehmbares Kabel wäre hier die realistischste Lösung gewesen.

Der Hersteller hat beide Kabelversionen mit einer Kabelfernbedienung ausgestattet, mit der das Mikrofon jederzeit stummgeschaltet werden kann. Bei ModMic Wireless erfolgt dies direkt durch Drücken einer Taste an dem Teil des Mikrofons, der sich in der Nähe des Ohrs befindet. Der Eingangspegel ist fest und kann mit keinem Mikrofon direkt gesteuert werden.

Genial einfach, einfach genial

Die Verwendung der Mikrofone ist so einfach wie effektiv: Der mitgelieferte Magnethalter wird zunächst mit doppelseitigem Klebeband am Kopfhörer selbst befestigt, das sich leicht und rückstandsfrei entfernen lässt. Es ist wichtig sicherzustellen, dass sich das Mikrofon beim Anbringen bereits in der richtigen Position befindet, da das Mikrofon dann mithilfe des Mechanismus zurückgeklappt werden kann, aber aufgrund des groben Gitters nicht mehr fein eingestellt werden kann . Eine stufenlose Abstimmung wäre sicherlich die beste Lösung gewesen, obwohl die Mikrofone über den Schwanenhals noch in geringem Maße eingestellt werden können. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, den betroffenen Bereich vorher gründlich mit dem mitgelieferten Reinigungstuch zu reinigen, damit das Klebeband an Ort und Stelle bleibt.

Der kleine Magnet wird einfach auf den Helm geklebt
Der kleine Magnet wird einfach auf den Helm geklebt

Da der Hersteller mehrere dieser Halterungen liefert, ist ein Austausch im Falle eines Verlusts vorgesehen. Die Halterungen können jedoch auch an verschiedenen Helmen angebracht werden, wodurch die Verwendungsmöglichkeiten erhöht werden. Die N45-Neodym-Magnete sind überraschend stark und halten die Mikrofone sehr fest, selbst bei heftigen Kopfbewegungen können sie nicht geschüttelt werden. Abnehmen ist nur mit deutlich spürbarer Kraft möglich. Der Mechanismus hat eine gewisse Schutzwirkung, insbesondere bei Kabelversionen: Wenn das Kabel irgendwo hängen bleibt, löst sich das Mikrofon trotz des starken Griffs aus der Halterung, was wiederum einer Beschädigung des Kabels entgegenwirkt.

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Darüber hinaus sind die Mikrofone aufgrund ihres geringen Gewichts von 10 g, 17 g und 28 g kaum wahrnehmbar.

Die Magnete der ModMic-Mikrofone sind sehr stark
Die Magnete der ModMic-Mikrofone sind sehr stark

Die mit der Analog- und USB-Version gelieferten Kabel könnten mit 2 m länger gewesen sein – oder zumindest sollte der Hersteller ein Verlängerungskabel mitgeliefert haben. Befindet sich ein Computer unter dem Schreibtisch, kann die Bewegungsfreiheit eingeschränkt sein. Obwohl für die ModMic Uni immer eine entsprechende Soundkarte erforderlich ist, können das USB-Mikrofon und der Dongle der Wireless-Version einfach an die entsprechende Verbindung angeschlossen werden und sind ohne zusätzliche Treiberinstallation sofort einsatzbereit. Wenn Sie einen geeigneten Adapter haben, können diese auch auf Android-Mobilgeräten mit USB-C-Verbindung verwendet werden.

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