Mehrheit der deutschen Katholiken mag nicht, dass Kirche gegen Abtreibung ist, ergab Umfrage – Katholischer Weltbericht

Der Marsch für das Leben 2021 in Berlin, Deutschland. / Rudolf Gehrig/NAK Deutsch.

CNA Newsroom, 11. August 2022 / 6:58 Uhr (CNA).

Laut einer neuen repräsentativen Umfrage mögen es 58 Prozent der deutschen Katholiken nicht, „dass sich Papst und Kirche gegen Abtreibung aussprechen“.

Die katholische Wochenzeitung Die Tagespost hat die Umfrage beim Meinungsinstitut INSA Consulere in Auftrag gegeben, gemeldet CNA Deutsch, der deutschsprachige Nachrichtenpartner von CNA.

„Bei den lutherischen Befragten ist das Meinungsbild noch deutlicher: 67 Prozent unterstützen die Position des Papstes und der Kirche zum Schutz des Lebens nicht“, so die Tagespost gemeldet 8. August.

Die katholische Kirche lehrt, dass Abtreibung ein ernstes Übel ist und in keinem Stadium der Schwangerschaft akzeptabel ist.

Papst Franziskus hat immer wieder und stark Abtreibung verurteilt.

Der Katechismus der Katholischen Kirche Zustände„Seit dem ersten Jahrhundert hat die Kirche das moralische Übel jeder herbeigeführten Abtreibung bekräftigt. Diese Lehre hat sich nicht geändert und bleibt unverändert.

„Direkte Abtreibung, das heißt Abtreibung, die entweder als Zweck oder als Mittel gewollt ist, verstößt ernsthaft gegen das moralische Gesetz: Sie dürfen den Embryo nicht durch Abtreibung töten und Sie dürfen das Neugeborene nicht vernichten.“

Im Juli forderte eine führende Laienfrau und Co-Vorsitzende des deutschen „Synodalen Weges“ ein „nationales Abtreibungsangebot“ im bevölkerungsreichsten Land der Europäischen Union.

Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), räumte ein, dass Abtreibung keine „regelmäßige medizinische Leistung“ sei, fügte aber hinzu, das Komitee plädiere für „ethisch verantwortliches Handeln aller Beteiligten“. „

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ist Veranstalter der umstrittenen „Synodaler Weg», in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz. Als derzeitige Vorsitzende des Laienausschusses ist Stetter-Karp auch Co-Vorsitzende des deutschen Prozesses.

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In einem offenen Brief der Initiative „Maria 1.0“ kritisieren mehrere namhafte deutsche Unterzeichner Stetter-Karp und fordern den Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz auf, sich von ihr zu trennen. gemeldet CNA Deutsch am 11. August.

Deutschland erlaubt derzeit Schwangerschaftsabbrüche innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen mit obligatorischer Beratung in einer staatlich anerkannten Einrichtung sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch Folgeabtreibungen.

Das Land verzeichnet ungefähr 83 Millionen Einwohner 100.000 Abtreibungen im Pandemiejahr 2020.

Nach dem Beschluss der Bundesregierung im März hat die Deutsche Bischofskonferenz in einer Erklärung vorsichtige Kritik an den Plänen der Bundesregierung geübt, das Werbeverbot für Abtreibungen aufzuheben.


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