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Österreichischer Milliardär René Benko zieht sich offenbar aus Muttergesellschaft des Elbtowers zurück

Hamburg, Deutschland – Der österreichische Milliardär René Benko deutete an, dass er sich möglicherweise aus der Muttergesellschaft des Elbtowers zurückziehen wird. Benko, der bisher als Chef des Hochhausprojekts galt, wird von den Gesellschaftern gedrängt, einen Sanierungsexperten als Generalbevollmächtigten einzusetzen.

Die Entscheidung von Benko kommt zu einer Zeit, in der das millionenschwere Bauvorhaben des Elbtowers auf immer unsicherem Grund steht. Bereits wurden mindestens 200 Millionen Euro in das Projekt investiert, doch das Scheitern des Vorhabens könnte bedeuten, dass das Gebäude kostenlos an die Stadt Hamburg geht.

Klaus-Michael Kühne, Eigentümer von 10 Prozent der Elbtower-Anteile, gab bekannt, dass derzeit keine Lösung in Sicht ist. Die Stadtentwicklungsbehörde Hamburgs kommentierte zu den “internen Vorgängen” in Privatfirmen keine Stellung.

Während die Commerz Real optimistisch ist und davon ausgeht, dass die Bauarbeiten bald wieder aufgenommen werden können, schließt Hamburgs Bürgermeister staatliche Hilfen für den Elbtower aus. Dieser Baustopp wird von der Hamburger Linken als Riesenklatsche für den Senat bezeichnet.

Der Elbtower soll das dritthöchste Hochhaus Deutschlands werden und voraussichtlich 950 Millionen Euro kosten. Die finanzielle Unsicherheit und der Rückzug von René Benko werfen nun jedoch Zweifel über die zukünftige Realisierung des Projekts auf. Es bleibt abzuwarten, ob ein Sanierungsexperte als Generalbevollmächtigter das Vorhaben vor dem Scheitern bewahren kann.

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