Info Marzahn Hellersdorf: 40 Geiseln im Gazastreifen spurlos verschwunden – Selbst Hamas kann sie nicht finde

Titel: Hamas verschleppt 240 Geiseln – viele verschwunden, einige tot

Die Terrormiliz Hamas hat bei ihrem Überfall auf Israel im Gazastreifen insgesamt 240 Menschen als Geiseln genommen. Jedoch sind 40 von ihnen nun verschwunden, ohne jegliche Spur. Unter den Entführten befanden sich auch drei Zivilisten, von denen zwei tragischerweise gestorben sind.

Der 27-jährige Ofir Tzarfati und Ronen Engel wurden von der Hamas entführt. Leider wurde bei Ronen Engel eine Leiche gefunden, vermutlich handelt es sich um seine. Die Hamas hat die Kontrolle über seine sterblichen Überreste inne. Auch die 56-jährige Maya Goren galt als Geisel der Hamas, aber ihr genauer Todeszeitpunkt bleibt unklar. Die Hamas konnte bisher keine Informationen darüber liefern.

Auf tragische Weise ist auch der 85-jährige Aryeh Zalmanovich, einer der Gründer des Kibbuz Nir Oz, während seiner Gefangenschaft bei der Hamas gestorben. Seine Entführung hatte für große Bestürzung gesorgt, doch konnte leider keine Rettung erfolgen.

Die Hamas behauptet, dass Israel alle Angebote für weitere Geiselfreilassungen abgelehnt habe, während Israel darauf besteht, dass die Hamas einer Freilassung nicht zugestimmt habe. Das gegenseitige Schuldzuweisungen-Pingpong geht weiter.

Der Premierminister von Katar, dessen Vermittlung bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas eine wichtige Rolle spielt, gibt an, dass etwa 40 israelische Geiseln im Gazastreifen verschwunden seien und möglicherweise in der Gewalt anderer islamistischer Gruppen seien.

Neben der Hamas waren bei dem Überfall auf Israel auch andere radikal-islamische Gruppen beteiligt, darunter die Al-Aqsa-Märtyrer-Brigade und der Palästinensische Islamische Dschihad.

Die Hamas führt nun Verhandlungen mit Israel sowie anderen radikal-palästinensischen Gruppen, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen. Bisher wurden von der Hamas 69 Geiseln an Israel übergeben, im Gegenzug wurden 150 palästinensische Inhaftierte freigelassen.

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Die Suche nach den verschwundenen Geiseln birgt die Gefahr einer Verlängerung der Feuerpause zwischen Israel und der Hamas. Es besteht sowohl die Möglichkeit, dass die Geiseln entkommen konnten, als auch die traurige Option, dass sie getötet wurden. Die Situation bleibt weiterhin äußerst angespannt.

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