Google verpflichtet sich, deutsche Medien für Online-Inhalte zu bezahlen

Google verpflichtet sich, deutsche Medien für Online-Inhalte zu bezahlen

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Google verpflichtet sich, deutsche Medien für Online-Inhalte zu bezahlen

Google gab am Donnerstag bekannt, dass es eine „Meilenstein“-Vereinbarung mit einer Reihe deutscher Medien zur Bezahlung der Nutzung ihrer Online-Inhalte getroffen hat.

Die Vereinbarung ist die erste mit Verlagen in Deutschland, nachdem das Land sogenannte verwandte Schutzrechte erlassen hat, die aus einer europäischen Richtlinie zum Urheberrecht hervorgegangen sind und die im Mittelpunkt mehrerer Streitigkeiten zwischen den Giganten des Internets und den Medien über die Bezahlung der Nutzung von Online-Informationen. und andere Inhalte.

An dem Deal mit dem amerikanischen Tech-Unternehmen sind unter anderem die deutschen Zeitungen Zeit, Handelsblatt und Tagesspiegel sowie Wochenmagazine wie Spiegel, WirtschaftsWoche und Manager Magazin beteiligt.

„Für uns und unsere Partner stellen diese Urheberrechtsvereinbarungen einen wichtigen Schritt zur Stärkung erfolgreicher Partnerschaften dar“, sagte Google in einem Blogbeitrag und fügte hinzu, dass die Gespräche mit anderen Verlagen fortgesetzt werden.

„Plattformen wie Google sind für uns wichtige Partner, nicht zuletzt, weil sie viel Traffic auf unsere Webseiten bringen und wir diese Reichweite kommerziell verwerten können“, sagt Rainer Esser, Geschäftsführer der Verlagsgruppe der Wochenzeitung Zeit.

Beide Seiten hätten eine „für beide Seiten vorteilhafte Lösung“ gefunden, sagte Spiegel-Geschäftsführer Stefan Ottlitz in einer Erklärung.

Angaben zur Größe des Koffers wurden nicht gemacht.

Globale Technologiegiganten – meist amerikanische – haben sich einer Vielzahl von Streitigkeiten mit Brüssel und EU-Mitgliedstaaten über Steuern, den Missbrauch ihrer dominanten Marktmacht, Datenschutzbedenken und das Verdienen von Geld mit journalistischen Inhalten ausgesetzt, ohne das Einkommen zu teilen.

Um dies zu beheben, hat die EU-Richtlinie eine Form des Urheberrechts geschaffen, die als verwandte Schutzrechte bezeichnet wird und es Verkaufsstellen ermöglicht, eine Entschädigung für die Nutzung ihrer Inhalte zu verlangen.

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Der deutsche Gesetzgeber hat die Richtlinie im Juni im Land umgesetzt, und der Deal folgt ähnlichen Deals in anderen EU-Ländern und mit anderen Technologieunternehmen.

AFP und Google haben am Mittwoch einen Fünfjahresvertrag für den Internetriesen angekündigt, um die Inhalte der Nachrichtenagentur zu bezahlen.

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