Globales Risiken-Barometer: Hacker bereiten Managern die größte Angst – Info Marzahn Hellersdorf – NACHRICHTEN

Artikel: Unternehmen weltweit besorgt über Cyberkriminalität und Hackerangriffe

Unternehmen auf der ganzen Welt machen sich verstärkt Sorgen über die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminelle und Hackerangriffe. Dies geht aus dem aktuellen „Risk Barometer“ der Allianz-Versicherung hervor, in dem Unternehmensrisiken weltweit erfasst werden. Demnach stehen Cyber-Risiken ganz oben auf der Liste der größten Sorgenfelder für Unternehmen.

Interessanterweise landet in Deutschland jedoch die Bürokratie auf dem dritten Platz der größten Sorgen. Dies deutet darauf hin, dass deutsche Unternehmen möglicherweise andere Risiken als besonders bedrohlich empfinden. Dennoch ist auch hierzulande die Anzahl der Angriffe, bei denen Daten von Unternehmen verschlüsselt werden, stark angestiegen. Diese sogenannten Ransomware-Angriffe können zu erheblichen finanziellen Verlusten führen und die Geschäftsprozesse massiv beeinträchtigen.

Ein weiteres großes Risikofeld, das Unternehmen weltweit betrifft, sind gestörte Lieferketten, die zu Betriebsunterbrechungen führen können. Auch hier spielen IT-Sicherheit und mögliche Hackerangriffe eine große Rolle. In Deutschland überholt die Angst vor IT-Risiken sogar die Furcht vor Betriebsunterbrechungen durch Feuer, Maschinenausfälle oder Naturkatastrophen.

Während weltweit Naturkatastrophen an Bedeutung gewinnen und auf den dritten Platz der Risiko-Wahrnehmung rücken, sind deutsche Unternehmen vor allem besorgt über die Änderungen von Gesetzen und Vorschriften, einschließlich Sanktionen und Zöllen. Diese politischen Risiken können erhebliche Auswirkungen auf die Geschäfte haben und Unsicherheit schaffen.

Ein weiterer Punkt, der speziell in Deutschland im Risikobewusstsein der Unternehmen eine große Rolle spielt, ist der drohende Fachkräftemangel. Der zunehmende Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter und Experten kann dazu führen, dass Unternehmen Schwierigkeiten haben, ihre Fachbereiche optimal zu besetzen und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Auch in diesem Jahr belasten Wetterereignisse, Ransomware-Angriffe und regionale Konflikte weiterhin die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten und Geschäftsmodellen. Dagegen ist die Angst vor makroökonomischen Einflussfaktoren wie Inflation oder steigenden Zinsen weltweit weniger präsent.

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Insgesamt zeigt das „Risk Barometer“ der Allianz-Versicherung, dass Unternehmen weltweit vermehrt auf Cyber-Risiken und Hackerangriffe reagieren müssen. Es ist von großer Bedeutung, geeignete Vorkehrungen zu treffen und sich auf mögliche Angriffe vorzubereiten, um finanzielle Verluste und Betriebsunterbrechungen zu verhindern. Auch in Deutschland müssen Unternehmen die bestehenden Risiken genau analysieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und ihre Geschäftsprozesse abzusichern.

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