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Formel 1 im Live-Ticker: Vettel erlebt nächste Blamage – Seitenhiebe gegen Ferrari

Formel 1 im Live-Ticker: Vettel erlebt nächste Blamage - Seitenhiebe gegen Ferrari

Formel 1 im Live-Ticker: Der Grand Prix von Belgien steht an. Es tobt ein Kopie-Zoff, Sebastian Vettel hat wieder ein hartes Wochenende vor sich und stichelt gegen Ferrari.

  • Die Formel 1* startet in Belgien in das siebte Rennen der Saison.
  • Favorit ist Mercedes*, doch in den vergangenen beiden Jahren siegte Ferrari.
  • Sebastian Vettel hat wieder ein hartes Wochenende vor sich – er stichelt gegen seinen Arbeitgeber.
  • In den Freien Trainings läuft es für die Scuderia suboptimal.

>>> AKTUALISIEREN <<<

Update vom 29. August, 13.15 Uhr: Für Sebastian Vettel endete das letzte Training vor dem Qualifying mit einem Debakel. Der Ferrari-Pilot landete auf dem letzten Platz. Die beste Zeit brannte einmal mehr Lewis Hamilton in den Asphalt. Hinter dem WM-Führenden landeten etwas überraschend Esteban Ocon im Renault und McLaren-Pilot Lando Norris. Auch für Charles Leclerc im zweiten Ferrari lief es alles andere als rund, der Monegasse fuhr die 17.-schnellste Zeit.

Update vom 29. August, 12.35 Uhr: Auch beim dritten Freien Training zum Grand Prix von Belgien zeigt sich das bekannte Bild. Um die Bestzeiten kämpfen die Mercedes und Max Verstappen, dagegen blamiert sich Ferrari fleißig weiter. Aktuell liegt Sebastian Vettel auf Rang elf und damit sechs Plätze vor Charles Leclerc.

Das letzte Mal für Ferrari in Spa: Sebastian Vettel erlebt eine Saison zum Vergessen.

© Francisco Seco/dpa

Formel 1: Vettel vor nächstem Debakel – Seitenhiebe gegen Ferrari

Update vom 29. August, 9.55 Uhr: Die Enttäuschung über die Performance des Ferrari scheint bei Sebastian Vettel enorm tief zu sitzen. Im „Sky“-Interview setzte der viermalige Weltmeister auf die Frage, ob dies sein letzter F1-Start in Spa-Francorchamps sein werde, einen Nadelstich gegen die Scuderia: „Ich glaube, ich kann jederzeit hierher kommen. Ob ich in einem schnellen Auto hier fahren darf, werden wir sehen.“ Die Spekulationen über einen Wechsel* des Heppenheimers zum Aston-Martin-Rennstall, der 2021 aus dem bisherigen Racing-Point-Team hervorgehen wird, hatten jüngst wieder neue Nahrung erhalten. Auch Vettel selbst unterfütterte die Spekulationen mit einem weiteren Satz: „Ich denke, es wird nicht mein letztes Mal hier sein.“

In Bezug auf seine verbalen Auseinandersetzungen mit Ferrari über Funk während der vergangenen Rennen gab Vettel auch eigene Fehler zu: „Was die Kommunikation angeht, hätten wir es etwas besser machen können. Ich hätte etwas offener über mein Gefühl im Auto reden sollen und die andere Seite hätte etwas mehr ihre Sichtweise teilen können.“ Das Handtuch werfen werde er nach den Frusterlebnissen der vergangenen Wochen keinesfalls: „Es gibt immer zwei Herangehensweisen: Du kannst frustriert werden oder du stellst dich und ziehst es durch. Dafür bin ich hier. Ich bin immer optimistisch.“

Formel 1 im Live-Ticker: Verstappen fährt schnellste Runde vor Ricciardo

Update vom 28. August, 17.35 Uhr: Der nächste enttäuschende Auftritt von Sebsatian Vettel! Beim zweiten Training zum Großen Preis von Belgien tat sich der deutsche Ferrari-Pilot erneut enorm schwer, die Tagesbestzeit stellte der Niederländer Max Verstappen auf. Um 48 Tausendstelsekunden verwies der 22-Jährige den Australier Daniel Ricciardo im Renault auf Platz zwei. Der Brite Lewis Hamilton landete bei der zweiten Trainingseinheit am Freitagnachmittag auf Platz drei.

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Formel 1 im Live-Ticker: Tiefpunkt für Vettel – auch Leclerc mit unterirdischer Platzierung

Auf der Highspeed-Strecke im belgischen Spa erlebte Sebastian Vettel einen Auftakt zum Vergessen. Der Heppenheimer hatte mit seinem Wagen zu kämpfen, leistete sich mehrere Verbremser und landete mit fast zwei Sekunden Rückstand auf Verstappen auf Platz 17. Die niedrige Platzierung ist der persönliche Tiefpunkt von Vettels verkorkster Saison, das Rennen am Sonntag könnte ein weiteres Debakel für die Scuderia werden.

Diesmal konnte auch Vettels Teamkollege Charles Leclerc nicht überzeugen und bewies, dass dies nicht allein die Krise des deutsche ist. Der Monegasse landete auf Platz 15 – und entblößte die Defizite von Ferrari. Auf der sieben Kilometer langen Strecke standen die Piloten rund 70 Prozent der Runde auf dem Gas.

In den vergangenen beiden Jahren konnte Leclerc den Großen Preis von Belgien gewinnen. Besonders 2019 profitierte Leclerc dabei von einer beeindruckenden Motoren-Power. Wochen nach dem Rennen wurde Ferrari Schummelei vorgeworfen, woraufhin der Rennstall den Antrieb kurzfristig umbaute und seitdem nur noch hinterher fährt. Nun sieht es nach einer weiteren Blamage für Ferrari aus.

Vor Ferrari landeten nicht nur McLaren, Racing Point und Renault – sondern auch das eigene Kundenteam Alfa Romeo. Langsamer als Vettel lediglich der Williams-Pilot Nicholas Latifi. Das andere Kundenteam Haas landete auf den letzten beiden Plätzen, da es das kaum auf die Strecke konnte – aufgrund von Problemen mit dem Ferrari-Motor.

Formel 1 um Live-Ticker: Erstes Training beim Großen Preis von Belgien – Erneuter Rückschlag für Vettel

Update vom 28. August, 11.56 Uhr: Das erste freie Training in Spa läuft! Und es gibt schon wieder schlechte Nachrichten von Sebastian Vettel. Der Deutsche setzte zunächst die schlechteste Zeit, hatte ganze 2,6 Sekunden Rückstand auf die bis dato beste Runde von Carlos Sainz im McLaren.

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Auch bei Ferrari-Kollege Charles Leclerc sah es nicht rosig aus, der Monegasse war aber immerhin 0,8 Sekunden schneller als Vettel. Das Positive: Es kann nur besser werden für Seb.

Formel 1 im Live-Ticker: Riesen-Zoff vor Grand Prix in Belgien

Erstmeldung vom 27. August: Spa – Am Freitag startet das siebte Rennwochenende* der laufenden Formel-1-Saison auf dem Circuit de Spa-Francorchamps*. Es ist der Auftakt zum dritten Triple-Header in dieser Saison, denn auch an den nächsten beiden Wochenenden stehen die Grand Prix in Italien an. Es ist die anstrengendste Phase in der Geschichte der Formel 1 mit neun Rennen in elf Wochen.

Formel 1 im Live-Ticker: Hamilton zieht weg – Geht es für Vettel bei seinem Lieblingsrennen weiter bergauf?

Nach dem Überraschungssieg von Max Verstappen zum 70-jährigen Jubiläum in Silverstone schlug Weltmeister Lewis Hamilton vor zwei Wochen zurück und gewann in Barcelona. Hamilton hat nun vier der bisherigen sechs Rennen für sich entschieden und liegt in der WM-Wertung* mit 37 Punkten Vorsprung vor Verstappen schon wieder deutlich an der Spitze.

Wer mit der Spitze absolut nichts zu tun hat, ist in dieser Saison Sebastian Vettel*. Der Heppenheimer steckt in einer echten Seuchen-Saison und machte weniger mit seinem Fahrstil als mit seinem Dauer-Konflikt mit den Ferrari*-Verantwortlichen um Mattia Binotto und Streitigkeiten mit seinem Team auf sich aufmerksam. In Barcelona sorgte der vierfache Weltmeister aber für eine positive Überraschung, ob er daran in Spa, einem seiner Lieblingsrennen, anknüpfen kann?

Formel 1 im Live-Ticker: Ferrari gewann die letzten beiden Grand Prix in Spa – Überraschungssieg in Belgien?

Favorit in Spa ist wieder einmal Mercedes. Denn die Strecke mit wenigen Kurven und vielen Vollgas-Passagen kommt Mercedes sehr entgegen. Doch in den Ardennen kann viel passieren, schon oft hat Regen das Feld durcheinander gewirbelt. Das Rennen galt als das Wohnzimmer von Michael Schumacher, der mit den wechselhaften Bedingungen in Belgien zumeist am Besten klarkam.

Auch Sebastian Vettel hat Spa zu seinem Lieblingsrennen auserkoren und fühlt sich in den Ardennen besonders wohl. Dreimal konnte Vettel schon in Belgien gewinnen, zuletzt vor zwei Jahren, sein bis heute vorletzter Sieg in der Formel 1. Im Vorjahr triumphierte übrigens Teamkollege Charles Leclerc in Spa. Wenn alles glattläuft, könnte Vettel in Belgien schon einen Vertrag bei einem anderen Team für die nächste Saison unterzeichnen.*

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Formel 1 im Live-Ticker: Kopie-Zoff in der Formel 1 – Renault zieht Protest zurück

In der Formel 1 tobt ein Kopie-Streit um den Rennwagen von Racing-Point*. Dieser könnte jetzt aber bald beendet sein, denn das französische Renault-Werksteam kündigte vor dem Großen Preis von Belgien an, den Protest gegen eine Entscheidung der Sportkommissare zurückzuziehen. „Die Kontroverse zum Start der Saison sollten wir hinter uns lassen, um uns auf den Rest einer intensiven und einzigartigen Meisterschaft zu konzentrieren“, hieß es in einer Mittelung von Renault. Ungeklärt ist, ob auch Ferrari und Racing Point selbst, das gegen das Urteil von 400.000 Euro und 15 Punkte Abzug vorgehen wollte, ihre Einsprüche zurückziehen werden. Sollten beide das nicht tun, landet die Angelegenheit vor dem Berufungsgericht des Internationalen Automobilverbandes.

In dem Streit geht es generell darum, dass bestimmte Bauteile an den Rennwagen von den Teams selbst entworfen und entwickelt sein müssen. Konkret wurden vor allem von Renault die Bremsbelüftungen der beiden Rennwagen von Racing Point beanstandet. Dem Team wird von vielen ohnehin vorgehalten, mehr oder weniger eine Kopie des Mercedes der vergangenen Saison zu sein – der deutsche Autobauer ist der Antriebspartner von Racing Point.

Formel 1 im Live-Ticker: Neues Concorde-Agreement verändert die Formel 1

Das neue Concorde-Agreement in der Formel 1 wurde von allen zehn Teams unterschrieben, die neue Vereinbarung läuft bis 2025. Red-Bull Teamchef Helmut Marko verriet bei motorsport-total.com eine bedeutende Neuerung: „Ein Punkt ist, dass man jährlich kündigen kann. Es ist kein Fixvertrag wie bisher.“ Das Concorde-Agreement gilt nur für die Teams, nicht aber die Motorenhersteller. Somit haben die Teams in Zukunft mehr Flexibilität. „Die finanzielle Aufteilung ist eine andere. Das ist entscheidend. Dass man jeweils nach zwölf Monaten aussteigen kann“, sagte Marko.

Eine weitere wichtige Änderung in dem Abkommen ist, „dass einige Sachen mit überwiegender Mehrheit entschieden werden können und nicht mehr mit Einstimmigkeit.“ Auch mit der neuen Geldverteilung ist Marko sehr zufrieden: „Das, was wir bei Red Bull weniger kriegen, kriegen wir in etwa bei AlphaTauri mehr. Das gleicht sich de facto aus“, erklärte Marko. (ck/dpa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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Korbinian Geissler

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