Elon Musks Starlink könnte von deutschen Stipendien profitieren

Elon Musks Starlink könnte von deutschen Stipendien profitieren

BERLIN — Deutschland könnte das erste große Land sein, das den Einsatz von Verbrauchersatelliten subventioniert Internetdienste wie der angebotene von Elon Musks Starlink.

Die Bundesregierung hat angekündigt, Zuschüsse in Höhe von rund 500 Euro, umgerechnet 610 US-Dollar, pro Haushalt bereitzustellen, um den Kauf von Geräten zu unterstützen, die für den Zugang zu Satellitenbreitband und anderen Internetdiensten ohne Hochgeschwindigkeitskabel erforderlich sind. Nutzer müssten für die Nutzung bezahlen.

Das Programm könnte nach Angaben des für das Projekt zuständigen Ministers insgesamt 100 Millionen Euro ausgeben und in wenigen Wochen an den Start gehen.

Der Breitbandzugang in Deutschland ist außerhalb von Großstädten – und teilweise auch innerhalb dieser – aufgrund der im europäischen Vergleich geringen Durchdringung von Glasfaserkabeln eingeschränkt. In internationalen Rankings liegt Deutschland oft hinter weniger entwickelten Ländern zurück. Laut Speedtest Global Index lag Deutschland im April auf Platz 35, hinter Panama und Polen.

Starlink von Herrn Musk hat sich als früher Marktführer etabliert und bietet Hochgeschwindigkeits-Internetdienste, die über einen seiner fast 1.500 Satelliten direkt an Benutzer auf der Erde übertragen werden. Starlink bietet seinen Service derzeit in allen Regionen Deutschlands an und soll bis Ende 2021 eine breite Abdeckung erreichen.

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