Einbruch im DECT-Telefonmarkt: Gigaset stellt Insolvenzantrag – Info Marzahn Hellersdorf

Deutsches Elektronikunternehmen Gigaset stellt Insolvenzantrag

Das deutsche Elektronikunternehmen Gigaset hat einen Insolvenzantrag gestellt. Trotz der Zahlungsunfähigkeit sollen die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb weiterhin fortgesetzt werden. Das Ziel ist eine nachhaltige Restrukturierung der wirtschaftlichen Basis.

Der Insolvenzantrag wurde aufgrund eines Umsatzrückgangs im zweiten Halbjahr 2023 gestellt. Gigaset, der Marktführer bei DECT-Schnurlostelefonen, beschäftigt etwa 850 Angestellte. In den letzten Jahren ist das Geschäft im Bereich der DECT-Schnurlostelefone deutlich zurückgegangen.

Die allgemeine Kauf- und Konsumzurückhaltung in Deutschland und Europa hat zu Liquiditätsproblemen geführt. Um die Mitarbeiter zu unterstützen, werden die Löhne und Gehälter bis Ende November von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt.

Das Insolvenzverfahren wurde beim zuständigen Amtsgericht Münster beantragt. Trotz der Insolvenz sollen die Geschäftsaktivitäten unverändert fortgeführt werden. Gigaset plant eine umfassende Restrukturierung, um die wirtschaftliche Basis langfristig zu stabilisieren.

Die nächste Zeit wird zeigen, in welche Richtung sich das Unternehmen entwickeln wird. Gigaset hofft auf eine erfolgreiche Sanierung und weiterhin starke Präsenz auf dem Markt für Elektronikprodukte, insbesondere im Bereich der DECT-Schnurlostelefone. Mit Blick auf die Mitarbeiter und Kunden ist es von großer Bedeutung, dass die Geschäftsaktivitäten unverändert weitergeführt werden. Das Unternehmen steht vor Herausforderungen, aber mit einer zielgerichteten Restrukturierung kann Gigaset hoffentlich gestärkt aus der Insolvenz hervorgehen.

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