Die Bundesregierung akzeptiert zusätzliche Beihilfen für Unternehmen, die von der Sperrung betroffen sind

Die Bundesregierung akzeptiert zusätzliche Beihilfen für Unternehmen, die von der Sperrung betroffen sind

Bundesfinanzminister Olaf Scholz nimmt an der wöchentlichen Kabinettssitzung im Bundeskanzleramt in Berlin am 31. März 2021 teil. REUTERS / Hannibal Hanschke / Pool

Die Bundesregierung hat sich bereit erklärt, Unternehmen, die während der Coronavirus-Pandemie von Sperrmaßnahmen betroffen waren, zusätzliche finanzielle Unterstützung zu gewähren, teilten die Wirtschafts- und Finanzministerien in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag mit.

Unter anderem können Unternehmen, die seit November mindestens drei Monate lang die Hälfte ihres Einkommens oder mehr verloren haben, zusätzlich zu den bestehenden Beihilfemaßnahmen eine Kapitalzuführung in Anspruch nehmen.

Die Höhe der Injektion, die ein Unternehmen erhalten kann, hängt davon ab, um wie viele Monate sein Umsatz gegenüber dem Vorjahr um mindestens 50% gesunken ist.

Eine dritte Welle von Coronavirus-Infektionen im Zusammenhang mit einer übertragbareren Variante und einer langsamen Einführung der Impfung erschwert die Bemühungen, Lockdown-Maßnahmen in Europas größter Volkswirtschaft zu vereinfachen.

Unternehmen, die mehr als 70% ihres Umsatzes verloren haben, können nun eine Erstattung von 100% ihrer Fixkosten für Miete, Strom oder Heizung erhalten, gegenüber 90% zuvor, so die Ministerien.

Die Vereinbarung umfasst auch Beihilfen für Veranstaltungen und Reisebüros und erweitert die Möglichkeit besonderer Abschreibungen auf saisonale Produkte, die derzeit Einzelhändlern gewährt werden, auf Hersteller und Großhändler.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat letzte Woche gelobt, alles Notwendige zu tun, um Deutschland aus der durch das Coronavirus ausgelösten Wirtschaftskrise herauszuholen, da die Regierung einen Nachtragshaushalt unterstützt, der die neuen Kredite auf einem Allzeithoch halten wird.

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