Deutschlands Wirtschaft geriet ins Stocken, dann kam das Coronavirus

Deutschlands Wirtschaft geriet ins Stocken, dann kam das Coronavirus

FRANKFURT – Unternehmen in Europas größter Volkswirtschaft beeilen sich, die Auswirkungen der Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie zu begrenzen, die eine bereits geschwächte deutsche Wirtschaft an einem besonders schmerzhaften Ort trifft: Die Lieferketten ihrer Hersteller wandten sich an Export.

Mit dem Ausbruch dieser Woche in Italien hat die Infektion einige der wichtigsten Handels- und Wirtschaftspartner Deutschlands getroffen, ebenso wie die Wirtschaft, lange Zeit Europas wichtigster Wachstumsmotor, unter Druck steht. Schock eines 7% igen Rückgangs der Industrieproduktion im letzten Jahr aufgrund von Handelsstreitigkeiten, lange Zeit. Verlangsamung in China und globale politische Unsicherheiten.

In den letzten Wochen haben die handelsabhängigen Unternehmen des Landes versucht, Engpässe in den komplexen globalen Lieferketten zu beseitigen, die über Jahrzehnte entstanden sind. Sie passieren häufig China und Italien, zwei der am stärksten vom Virus betroffenen Länder. Da die Zahl der bestätigten Infektionen im Land am Mittwoch auf 19 gestiegen ist, ist Deutschland auch zu Hause einer direkten Bedrohung ausgesetzt. “Wir stehen am Beginn einer Coronavirus-Epidemie in Deutschland”, warnte der Gesundheitsminister des Landes.

Diese Berichte haben die Besorgnis verstärkt, dass die Auswirkungen der Infektion in der zweiten Phase Teile der deutschen Wirtschaft treffen könnten, die sich bisher der Rezession widersetzt haben, vom Konsum der privaten Haushalte bis hin zu Tourismus und Dienstleistungen.

Die Städte Frankfurt und Köln haben am Dienstag zwei große Messen abgesagt, unter Berufung auf die Epidemie. Und die Deutsche Lufthansa AG sagte, sie habe als Reaktion auf den Ausbruch mit Kostensenkungen begonnen und einige Neueinstellungen eingefroren.

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