Deutschland will Chiphersteller mit 14 Milliarden Euro Staatshilfe anlocken

Deutschland will Chiphersteller mit 14 Milliarden Euro Staatshilfe anlocken

Der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hält seine Rede während einer Zeremonie für ein geplantes schwimmendes LNG-Terminal im Hafen von Wilhelmshaven, Deutschland, am 5. Mai 2022. REUTERS/Fabian Bimmer

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BERLIN, 5. Mai (Reuters) – Die Bundesregierung will Chiphersteller mit 14 Milliarden Euro (14,71 Milliarden US-Dollar) Unterstützung locken, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Donnerstag und fügte hinzu, dass der Mangel an Halbleitern, die in allen Bereichen von Smartphones bis hin zu Autos verwendet werden, ein Grund sei riesiges Problem. Problem.

Eine weltweite Chipknappheit und Lieferkettenengpässe haben Autoherstellern, Gesundheitsdienstleistern, Telekommunikationsbetreibern und anderen verheerende Folgen bereitet.

„Das ist viel Geld“, sagte Habeck bei einem Treffen von Familienunternehmen in Hannover.

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Im Februar präsentierte die Europäische Kommission Pläne zur Förderung der Chipherstellung in der Europäischen Union aufgrund eines Nachfragebooms mit neuen Gesetzesvorschlägen zur Lockerung der staatlichen Beihilfevorschriften für Mikrochipfabriken.

Im März hat der amerikanische Chiphersteller Intel Corp. (INTC.O) gab bekannt, dass es die deutsche Stadt Magdeburg als Standort für einen riesigen neuen 17-Milliarden-Euro-Chipherstellungskomplex ausgewählt hat. Aus Regierungskreisen hieß es damals, der Staat fördere das Projekt mit Milliardenbeträgen.

Habeck sagte, es gäbe andere Beispiele wie Magdeburg, obwohl Unternehmen in Deutschland bei Komponenten wie Batterien von Produzenten anderswo abhängig bleiben würden.

„Wir müssen unsere eigene Strategie entwickeln, um Rohstoffe zu sichern“, sagte er.

($1 = 0,9516 Euro)

Berichterstattung von Christian Kraemer Schreiben von Sarah Marsh; Redaktion von David Gregorio

Unsere Standards: Die Treuhandgrundsätze von Thomson Reuters.

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